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Ostprignitz-Ruppin Stadtkus-Lesung beim Heimatverein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtkus-Lesung beim Heimatverein
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00:29 17.03.2018
Der Heimatdichter Ernst Stadtkus steht im Mittelpunkt einer Lesung beim Heimatverein Kyritz. Quelle: Hörmann
Kyritz

Bei der ersten Lesung innerhalb der Ausstellung über den Heimatdichter Ernst Stadtkus beim Heimatverein wird sich alles um den „Stoppelhopser“ drehen. Wolfgang Hörmann liest aus dem teilweise autobiografischen Werk des Rehfelders vor, das sein größter Erfolg war.

Kindheitserinnerungen und Erlebnisse aus der Jugendzeit von Ernst Stadtkus finden sich im Buch wieder. Die Lesung beginnt um 13.30 Uhr in den Räumen des Kyritzer Heimatvereins in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. „Und sie ist nicht auf Plattdeutsch“, so die Vereinskoordinatorin und stellvertretende Vorsitzende Angela Städeke. Besorgte Interessenten hatten schon befürchtet, eventuell nichts zu verstehen, wenn up Platt gelesen wird, sagt Angela Städeke.

Freundeskreis der Plattdeutschen ist dabei

Sie hofft auf reges Interesse an der Lesung und auf rege Gespräche danach. Der Freundeskreis der Plattdeutschen habe sich bereits angesagt. „Die Mitglieder sind sehr angetan von unserer Ausstellung“, so die Vize-Vorsitzende. Wolfgang Hörmann wird am Samstag einige Szenen aus dem Buch lesen und kommentieren.

Bei einer zweiten Lesung am 14. April, dann ab 14 Uhr, in der Heimatstube will die Kyritzerin Annemarie Ostermeier auch ein bisschen das Platt pflegen. Vor allem Gedichte möchte sie up Platt vertellen, wie Angela Städeke sagt. „Es muss aber kein Gast Angst haben, nichts zu verstehen“, fügt sie an.

Familientreffen der Stadtkus-Geschwister

Das Besondere an dieser Lesung ist für die Vereinskoordinatorin, dass es eine Art Geschwistertreffen der Familie Stadtkus dabei geben soll. Die älteste Tochter Ursula Pitschke aus Kleinmachnow ist als Märchenerzählerin bekannt, und organisiert das Treffen. Sie hat die 90 Jahre längst überschritten, kommt aber mit ihrer Tochter und deren Mann nach Kyritz. Auch der jüngste Stadtkus-Sohn ist mit dabei. Gisbert Stadtkus wohnt noch heute in Rehfeld in seinem Elternhaus.

Die Ausstellung rund um den Heimatdichter ist noch bis Ende April in der Heimatstube zu sehen und soll dann im Juli und August noch einmal gezeigt werden. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei. Spenden für die Vereinsarbeit sind willkommen.

Von Sandra Bels

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