Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Stadtmauer teilweise repariert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtmauer teilweise repariert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 07.10.2016
Blick auf den sanierten Teil der Freyensteiner Stadtmauer. Quelle: Björn Wagener
Anzeige
Freyenstein

Die hellen Fugen und das gleichmäßige Gesamtbild fallen zuerst ins Auge: Streckenweise aufwenig ist die Stadtmauer in Freyenstein repariert und in Schuss gebracht worden. Möglich gemacht wurde das mit Hilfe einer sogenannten Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung, einer Maßnahme der Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WBQG). Seit April waren die drei Teilnehmer damit beschäftigt, dem unscheinbaren, aber unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk seine frühere Geschlossenheit und Standfestigkeit zurückzugeben.

Mauer war stark beschädigt

„Etwa ein Viertel der gesamten Mauerlänge ist jetzt fertig. Die Arbeiter lieferten eine sehr gute Leistung ab. Die Mühe, die da drinsteckt, sieht man jetzt gar nicht mehr“, lobt Bernd Stebner. Schließlich mussten nicht nur Steine bearbeitet und Löcher geschlossen werden. Der Ausgangszustand war mitunter sehr schlecht. Die Mauer war stellenweise stark abgesackt und musste neu aufgerichtet werden. Die MAE-Maßnahme hatte im vergangenen Jahr begonnen und sei dann über den Winter geteilt worden, wie Stebner sagt. Am 30. September war Schluss, vorerst. Denn es soll weitergehen: 2017 sei eine Fortführung der MAE vorgesehen. Ob die nächste Auflage personell neu besetzt wird oder die bisherigen Arbeiter noch einmal zum Zuge kommen, ist noch unklar. „Darüber entscheidet das Job-Center. Es ist jedoch schwierig, vor Ort die passenden Leute dafür zu finden“, so Stebner.

Umfriedung darf nicht abgerissen werden

Obwohl die Freyensteiner Stadtmauer in den noch unbearbeiteten Abschnitten sehr marode ist, darf sie aus Denkmalschutzgründen nicht abgerissen werden. Denn sie ist „Bestandteil des sachlichen Geltungsbereiches eines Denkmals mit Gebietscharakter“, teilt die untere Denkmalschutzbehörde dazu mit. Zudem sei die Mauer ein städtebaulich wichtiger Teil zur Abgrenzung der historischen Altstadt von der offenen Feldflur, die die Stadt umgibt. Deshalb kommt nur eine Reparatur in Frage.

Von Björn Wagener

Seit Freitagabend haben die Dabergotzer Brandschützer ein neues Einsatzfahrzeug. Der 3,5 Tonnen schwere Mercedes-Benz-Sprinter hat zwar schon 60 000 Kilometer auf dem Tacho und ist Baujahr 2009, doch der mit Technik und Geräten gefüllte Aufbau ist neu und direkt an die Bedürfnisse der Dabergotzer Wehr angepasst. Ein kleines Problem gibt es dennoch.

07.10.2016

Ein 24-jähriger Mann ist bei einer brutalen Attacke durch drei Männer in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) schwer verletzt worden, schwebt jetzt aber laut Staatsanwaltschaft nicht mehr in Lebensgefahr. Die Schläger und ihr Opfer stammen allesamt aus der rechtsextremen Szene. Die Ermittlungen dauern an.

04.10.2016

Das Einheits-Wochenende geht mit einer erschreckenden Unfallbilanz zu Ende. Fünf Menschen sind in Brandenburg ums Leben gekommen. Im Norden starb ein Ehepaar nach einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen.

04.10.2016
Anzeige