Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Stadtmauer teilweise repariert

Freyenstein Stadtmauer teilweise repariert

Die kleine Stadtmauer in Freyenstein wurde in den vergangenen Monaten streckenweise saniert. Zu verdanken ist das drei Teilnehmern einer sogenannten Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung. Im nächsten Jahr sollen die Arbeiten weitergehen. Die personelle Besetzung ist noch unklar.

Voriger Artikel
Ein Schmuckstück für die Feuerwehr
Nächster Artikel
Besucherrekord beim Rosengartenfest

Blick auf den sanierten Teil der Freyensteiner Stadtmauer.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Die hellen Fugen und das gleichmäßige Gesamtbild fallen zuerst ins Auge: Streckenweise aufwenig ist die Stadtmauer in Freyenstein repariert und in Schuss gebracht worden. Möglich gemacht wurde das mit Hilfe einer sogenannten Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung, einer Maßnahme der Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WBQG). Seit April waren die drei Teilnehmer damit beschäftigt, dem unscheinbaren, aber unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk seine frühere Geschlossenheit und Standfestigkeit zurückzugeben.

Mauer war stark beschädigt

„Etwa ein Viertel der gesamten Mauerlänge ist jetzt fertig. Die Arbeiter lieferten eine sehr gute Leistung ab. Die Mühe, die da drinsteckt, sieht man jetzt gar nicht mehr“, lobt Bernd Stebner. Schließlich mussten nicht nur Steine bearbeitet und Löcher geschlossen werden. Der Ausgangszustand war mitunter sehr schlecht. Die Mauer war stellenweise stark abgesackt und musste neu aufgerichtet werden. Die MAE-Maßnahme hatte im vergangenen Jahr begonnen und sei dann über den Winter geteilt worden, wie Stebner sagt. Am 30. September war Schluss, vorerst. Denn es soll weitergehen: 2017 sei eine Fortführung der MAE vorgesehen. Ob die nächste Auflage personell neu besetzt wird oder die bisherigen Arbeiter noch einmal zum Zuge kommen, ist noch unklar. „Darüber entscheidet das Job-Center. Es ist jedoch schwierig, vor Ort die passenden Leute dafür zu finden“, so Stebner.

Umfriedung darf nicht abgerissen werden

Obwohl die Freyensteiner Stadtmauer in den noch unbearbeiteten Abschnitten sehr marode ist, darf sie aus Denkmalschutzgründen nicht abgerissen werden. Denn sie ist „Bestandteil des sachlichen Geltungsbereiches eines Denkmals mit Gebietscharakter“, teilt die untere Denkmalschutzbehörde dazu mit. Zudem sei die Mauer ein städtebaulich wichtiger Teil zur Abgrenzung der historischen Altstadt von der offenen Feldflur, die die Stadt umgibt. Deshalb kommt nur eine Reparatur in Frage.

Von Björn Wagener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg