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Ostprignitz-Ruppin Stadtspaziergang zu aktuellen Baustellen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtspaziergang zu aktuellen Baustellen
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11:18 11.06.2015
In der Weberstraße zeigte Nora Görke (r.) den Seniorinnen, wo künftig der Weg in den Rosengarten entlangführt. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Was in Wittstock schon seit Jahren Usus ist, hat am Mittwoch in Kyritz seinen Anfang genommen. Bürgermeisterin Nora Görke lud Senioren zu einem Stadtspaziergang ein. Innerhalb der Seniorenwoche gab es sonst stets ein Gespräch zwischen den älteren Einwohnern und dem Stadtoberhaupt. "Die Treffen in den vergangenen Jahren verliefen aber immer ein bisschen zäh", sagte Nora Görke. Sie findet, dass es beim Spazierengehen viel einfacher ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Erste potentielle Mieter und Pilgerunterkünfte

Treffpunkt war vor dem Rathaus. Von dort aus ging es zu den Kleinsthäusern in der Weberstraße. Schon auf dem Marktplatz gaben die Seniorinnen erste Anregungen. Sie wünschen sich mehr Farbe auf dem Platz. "Früher war es so schön mit den Blumenrabatten und den Bänken", sagten sie. Nora Görke erklärte, dass die Stadt in Sachen Bepflanzung in diesem Jahr neue Wege gegangen ist. Lavendel und Rosen in den Blumenkübeln sollen auch den Winter überdauern und nächstes Jahr wieder blühen. Auch die große Pflanzschale mit den Geranien wird wieder auf den Marktplatz gestellt, versprach die Bürgermeisterin. Von Bänken auf dem Pflaster will sie jedoch absehen, unter anderem, weil sie jedes Mal für Veranstaltungen weggeräumt werden müssten.

"Für eine Person völlig ausreichend", war die Meinung der Frauen zu den Kleinsthäusern in der Weberstraße, in denen derzeit kräftig gebaut wird. Die Bürgermeisterin erläuterte die Pläne der Stadt und sagte, dass es schon Anfragen von potenziellen Mietern gebe. Sie kann sich die Wohnungen auch gut als Pilgerunterkünfte vorstellen.

Unverständnis über Bürgerinitiative

Die Kleinsthäuser gehören zum Klosterviertel ebenso wie das Haus in der Bachstraße 2, das der nächste Stopp war. Nach langen Verhandlungen ist es der Stadt gelungen, das Gebäude zu kaufen. Eine Frau kennt das Haus noch, als es bewohnt war. "Da war ich noch ein Kind", sagte sie. Die Stadt will es innerhalb der Klosterpläne sanieren.

Der Spaziergang mit der Bürgermeisterin führte weiter in den Klostergarten, wo Nora Görke kurz die Pläne für die Bebauung erläuterte. Einige Seniorinnen konnten nicht verstehen, warum sich die Bürgerinitiative so dagegen wehrt, und bemängelten, dass sie zwar den Beschluss der Stadtverordneten für Variante A kippen wollen, aber keine Alternative vorschlagen.

Statt Bäckerei gibt es einen Parkplatz

Vom Klostergarten ging es wieder in die Weberstraße, wo der neue Weg in den Rosengarten entstehen soll. Die Fläche, auf der früher die Bäckerei stand, soll als Parkfläche für die Anwohner hergestellt werden, war zu erfahren. Nächstes Ziel war die Kitabaustelle in der Prinzenstraße. Anschließend brachte ein Bus die Seniorinnen direkt zum Untersee. Dort wurde der neu gestaltete Uferbereich besichtigt und Nora Görke erklärte, was künftig noch geplant ist. Beim Kaffeetrinken im Strandbad kamen die Frauen dann noch weiter ins Gespräch.

Von Sandra Bels

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