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Stadtverordnete wollen Ladesäule für E-Autos

Lindow Stadtverordnete wollen Ladesäule für E-Autos

Noch sind nur wenige E-Autos unterwegs. Dennoch will Lindow auch für diese Autos gerüstet sein. Bis zur nächsten Tourismussaison soll eine Ladesäule für E-Autos in der Drei-Seen-Stadt errichtet sein.

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Bislang sind nur wenig E-Autos auf den Straßen unterwegs. Aber der Markt wird größer.

Quelle: dpa

Lindow. Lindow will eine Ladesäule für Elektro-Autos bauen. Die Ladesäule solle ein „zusätzliches touristisches Angebot“ sein, sagte Amtsdirektor Danilo Lieske. Vor Beginn der nächsten Tourismussaison, so hofft er, wird die Säule errichtet sein.

In der vergangenen Woche hatten die Stadtverordneten einen entsprechenden Grundsatzbeschluss gefasst. Welches Unternehmen die Ladesäule im Zentrum Lindows baut und die spätere Abrechnung übernimmt, ist derzeit offen. Zur Stadtverordnetenversammlung hatte zunächst nur ein Angebot des Stromversorgers Edis vorgelegen. Die Stadtverordneten hatten sich jedoch dafür ausgesprochen, weitere Offerten einzuholen.

Lindow muss auch spätere Dauerkosten einkalkulieren

Lieske hat inzwischen weitere Angebote bekommen. Neben den eigentlichen Baukosten müssten auch die späteren Dauerkosten verglichen werden, so Lieske. Denn die Kommune will die Abrechnung der Stromtankstellenkunden nicht selbst übernehmen. Ein Energieunternehmen soll abrechnen. Etwa 700 bis 1000 Euro wird diese Dienstleistung jährlich kosten, schätzt Lieske.

Der Edis-Vorschlag sieht Gesamtkosten von fast 12 700 Euro für den Bau einer Ladesäule vor. Fast 5000 Euro würde der Bund aus seinem Förderprogramm für E-Mobilität übernehmen. Bis Ende März muss die Säule laut der Förderzusage errichtet sein – wo genau, das ist noch nicht klar.

Weiteres touristisches Angebot

Noch sind nur wenig E-Autos unterwegs. Darüber macht sich Lieske wenig Illusionen. „Das wird zunächst ein Zuschussgeschäft für die Stadt sein.“ Trotzdem sei es sinnvoll, eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. „Wenn ich die Infrastruktur gar nicht erst habe, erreicht man die Menschen auch nicht.“

Von Frauke Herweg

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