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Ostprignitz-Ruppin Den Freizeitsportlern stinkt's gewaltig
Lokales Ostprignitz-Ruppin Den Freizeitsportlern stinkt's gewaltig
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11:24 14.05.2014
Von außen macht die Turnhalle am Rote-Mühle-Weg einen guten Eindruck, aber innen ist sie dringend sanierungsbedürftig. Quelle: Gerd-Peter Diederich
Wittstock

Dunkle Flecken an den Hallenwänden und in Ecken sind Indizien für eindringende Feuchtigkeit. In einer Ecke der Halle hat bereits jemand auf die gesundheitliche Gefahr hingewiesen und "Vorsicht Schimmel!" an die Wand geschrieben. Auch der Deckenverkleidung, den Luftschächten und dem Fußboden ist es anzusehen, dass dort seit Jahren nichts mehr repariert und renoviert worden ist. Kein Wunder: Die Stadt will dort nicht mehr investieren, weil die Turnhalle schon lange nicht mehr für den Sportunterricht gebraucht wird. Dabei macht sie von Außen noch ordentlich was her, scheint völlig intakt zu sein.

Die zuständige Abteilung im Rathaus der Dossestadt hatte deshalb auch einen Vorstoß gewagt und versucht, die Halle an die Sportgemeinschaft Einheit Wittstock zu übertragen. Diese Freizeitsportler sind fast die einzigen Hallennutzer am Rote-Mühle-Weg. Deshalb, so sagen sie, würden sie trotzdem nicht blindlings in die ausgelegte Falle gehen und haben das Angebot abgelehnt. Denn wenn sie Eigentümer der Halle würden, müssten sie für alle Bau- und Betriebskosten der Sportstätte alleine aufkommen. "Für uns Judokas kann ich nur sprechen und ich sage klar, dass wir damit überfordert wären", sagt die Judotrainerin Dana Hefenbrock. Der bisher nur innen so auffällig schlechte Bauwerkszustand ist nämlich nicht erst in nur einem Jahr entstanden. Die Probleme gab es bereits in der Zeit der aktiven Schulsportnutzung in dieser Halle. Auch der Gestank von wohl unzureichender Abwasserkanalisation hat bereits jahrelang allen Hallennutzern und Besuchern den Atem verschlagen.

Auch zwischenzeitliche Versuche einer besseren Hallennutzung durch Freizeit- und Sportangebote vom C60- und vom Havanna-Jugendklub für Jugendliche mit Fussball und Volleyball im Jahr 2009 sind nach nur einem Jahr im Sande verlaufen. Die Sektionen Judo und Selbstverteidigung, die donnerstags üben, sowie die Gruppen Kung Fu, Jiu Jitsu und Self Defence (Selbstverteidigung), die mittwochs und freitags trainieren, sind die einzigen regelmäßigen Nutzer in der Rote-Mühle-Turnhalle. Spontan finden dort auch Kinder- und Jugendmeisterschaften statt.

Von Gerd-Peter Diederich

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