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Ostprignitz-Ruppin Stadtwerke kaufen Seegrundstück
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtwerke kaufen Seegrundstück
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17:51 09.02.2018
Unter der Fürstenwiese an der Regattastraße liegt ein großer Regenwassersammler. Von dort fließt das Wasser in den Ruppiner See. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Die sogenannte Fürstenwiese an der Neuruppiner Regattastraße bekommt aller Voraussicht nach einen neuen Eigentümer. Die Stadt Neuruppin will die 2000 Quadratmeter große Fläche an ihre Tochtergesellschaft, die Stadtwerke, verkaufen. Die sind bereit, für das Grundstück direkt am Seeufer 52 000 Euro zu zahlen, 26 Euro pro Quadratmeter.

Dass es sich dabei um einen „geringen Kaufpreis“ handelt, räumt die Stadtverwaltung ein. Er entspreche jedoch einem Wertgutachten für die Fläche vom vergangenen November. Ein Grund, warum das Areal so billig ist: Die Grundstücke dürfen nur als öffentliche Grünfläche genutzt werden, dort lassen sich keine Häuser bauen.

Auf den ersten Blick wirkt die Wiese am Ende der Karl-Liebknecht-Straße zwischen dem Gelände des Segelclubs und der einstigen Möbelfabrik ziemlich verwildert und heruntergekommen.

Dort sammelt sich alles Wasser aus der südlichen Altstadt

Tatsächlich wird die gesamte Fläche schon jetzt vor allem von den Stadtwerken genutzt, wenn auch eher unterirdisch. Unter der Grasnarbe liegt ein großer Regenwassersammler. Dort kommt das gesamte Regenwasser aus dem südlichen Teil, der Altstadt und den angrenzenden Straßen zusammen, bevor es in den Ruppiner See fließt. Daneben verlaufen wichtige Stromkabel und andere Leitungen im Boden. Überbaut werden könnte das Gelände deshalb ohnehin nicht ohne Weiteres.

Die Stadtwerke wollen es trotzdem weiterentwickeln. Zum einen planen sie dort eine weitere öffentliche Toilettenanlage zu bauen. Zum anderen könnten einige Caravanstellplätze entstehen.

Caravans sollen nur kurz dort stehen können

Dass Neuruppin Abstellmöglichkeiten für Wohnmobile samt Stromanschlüssen und Entsorgungsstationen fehlen, ist nicht neu. Die Stadtverwaltung hat eigentlich vor, einen Caravanstellplatz in der Nähe des Jahnbades zu entwickeln und den Bau irgendwann in den nächsten Jahren gleich mit einer Sanierung des Freibades zu verbinden. Doch dieser Plan ist noch sehr vage.

Die Stellplätze an der Fürstenweise sollen auch eher einem anderen Publikum dienen, hieß es jetzt im Neuruppiner Bauausschuss. Dort könnten vor allem Flächen für Caravans entstehen, die nur kurzzeitig genutzt werden, wenige Tage im Jahr. Gedacht sind die zum Beispiel für Gäste von Sportveranstaltungen wie dem Drachenbootrennen beim Mai- und Hafenfest und der Benefizregatta Rudern gegen Krebs, so der Baudezernent Arne Krohn. Mit dieser Erklärung stimmte der Bauausschuss dem Verkauf an die Stadtwerke einstimmig zu. Der Zugang zum See bleibt bestehen.

Von Reyk Grunow

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