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Ostprignitz-Ruppin Stadtwerke machen 2,4 Millionen Euro Gewinn
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtwerke machen 2,4 Millionen Euro Gewinn
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19:43 04.10.2017
Rund um die Kläranlage gibt es viel Platz. Dorthin könnte der Neuruppiner Bauhof in einigen Jahren umziehen. Quelle: Foto: Geisler
Neuruppin

Den Neuruppiner Stadtwerken geht es wirtschaftlich so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ein Plus von knapp 2,4 Millionen Euro gemacht. Das geht aus einer Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung am Montag hervor. Lange hatte das Unternehmen mit einem Berg von Schulden zu kämpfen, die über Jahre aufgehäuft wurden. Diese Verluste aus frühere Zeiten sind inzwischen restlos abgebaut, heißt es in dem Papier der Neuruppiner Stadtverwaltung.

In den vergangenen Jahren hatte sich das Unternehmen stärker auf den Ausbau seines Kerngeschäftes konzentriert, die Lieferung von Energie, Wärme, Wasser und Abwasser. Die Fahrgastschiffe, früher ein großer Verlustbringer, haben sie inzwischen an private Betreiber abgegeben, ebenso den teuren und aufwändigen Tourismus­service im Bürgerbahnhof.

Auch in den zurückliegenenden Jahren hatte das Unternehmen Gewinnen eingefahren. Wegen der alten Schulden hatte Bürgermeister Jens-Peter Golde jedoch immer wieder davor gewarnt, der städtischen Tochterfirma zu viele Aufgaben zu übertragen und so zu viel Geld abzuziehen. Nachdem die Verluste abgebaut sind, dürfte sich das jetzt ändern. Einen ersten Schritt plant Golde bereits zum 1. Januar 2018. Dann sollen die Stadtwerke den städtischen Bauhof inklusive aller Mitarbeiter übernehmen. Der war bisher als Eigenbetrieb relativ selbstständig, soll künftig aber ein Teil der Stadtwerke werden. Golde erhofft sich Vorteile für alle Seiten: Stadt, Stadtwerke und Bauhof.

Der Werksausschuss des Bauhofs und der Aufsichtsrat der Stadtwerke haben schon zugestimmt. Am Montag sollen das auch die Stadtverordneten tun. Sie tagen ab 18.30 Uhr im Rathaus.

Von Reyk Grunow

Im Zweifel für den Angeklagten. Das Landgericht Neuruppin hat am Mittwoch einen 59-jährigen Neuruppiner freigesprochen, der verdächtigt wurde, zwei Kinder seiner ehemaligen Lebensgefährtin sexuell missbraucht zu haben. Der Mann hatte die Vorwürfe von Anfang an bestritten, der Staatsanwalt eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren gefordert.

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