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Ostprignitz-Ruppin Städtebauförderung hat sich bewährt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Städtebauförderung hat sich bewährt
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00:20 19.11.2017
Das derzeit eingerüstete Rathaus von Wusterhausen. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Von den bereitgestellten 30 000 Euro aus der Städtebauförderung für Grundstückseigentümer sind in Wusterhausen 23 200 Euro an insgesamt neun Bewerber vergeben. Die restlichen 6800 Euro sind noch bis zum Jahresende auf Antrag zu haben. Und der richtet sich nach konkreten Vorgaben.

Die „Allgemeinen Grundsätze“ zu dem Fördermodell benennen drei Handlungsfelder. Feld A (mit 5000 Euro bedacht) ist Marketingaktionen und öffentlichkeitswirksamen Projekten vorbehalten. Das Geld kann für Miet- und Sachkosten bei Einwohnerversammlungen, Straßenfesten, Aktionstagen, Lesungen, Konzerten, Ausstellungen und Workshops ebenso ausgegeben werden, wie für Broschüren, Flyer und Schaufenstergestaltungen. Von der Summe wurden bisher 3700 Euro begehrt. Es gab einen Antragsteller.

Geld für Eingangstüren, Dächer oder Werbeausleger

Handlungsfeld B (20 000 Euro, davon vergeben: 16 600 Euro an vier Personen): Das Fördergeld kam beziehungsweise kommt baulichen und sonstigen Investitionen auf privaten Grundstücken zugute. Stichworte hierfür lauten: (Schau)Fenster, Eingangstüren, Dächer, Werbeausleger, Beschilderungen, Markisen und Sonnenschutz, Fassadenanstriche, Bemalungen und Begrünungen, Gestaltung von Hof- und Gebäudezugängen.

Feld C schließlich (5000 Euro, 2900 davon vergeben an ebenfalls vier Antragsteller) beinhaltet alles, was „kleinteilig den Freiraum“ gestaltet. Dazu gehören Kunst , Sitz- und Spielmöglichkeiten, Fahrradständer, Abfallbehälter – aber auch Leitsysteme und sogenannte Stadtmöbel.

Anträge können im Rathaus gestellt werden

Am 7. März hatten die Gemeindevertreter beschlossen, 30 000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung an Grundstückseigentümer weiterzureichen. Es folgten die Bekanntmachung und seit dem 9. Mai stand fest, wer über die Vergabe befinden darf. Eine Woche danach beschied das Gremium über die ersten Ansinnen.

Antragsteller können sich im Rathaus bei Hartmut Janschke melden: Telefon: 033979/8 77 13, 0172/6 08 57 80; E-Mail: janschke@wusterhausen.de

Von Wolfgang Hörmann

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