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Stall bei Neuruppin brennt: Kaninchen gerettet

Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort Stall bei Neuruppin brennt: Kaninchen gerettet

Ein Stall ist am Mittwochmorgen im Neuruppiner Ortsteil Stöffin in Flammen aufgegangen. Personen wurden nicht verletzt, auch konnte die Feuerwehr, die mit 31 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen angerückt war, fünf Kaninchen retten, die in einem Vorraum des Stalles untergebracht waren. Der 45-jährige Eigentümer musste dennoch ins Krankenhaus gebracht werden.

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Feuerwehr und Polizei waren schnell am Brandort.

Quelle: Vogel

Stöffin. Noch relativ glimpflich ist am Mittwoch früh der Brand eines Stallgebäudes in Stöffin ausgegangen. Die Feuerwehr war mit 31 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen ausgerückt und hatte das Feuer nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle. Personen wurden nicht verletzt. Zudem konnten die Feuerwehrleute fünf Kaninchen retten, die im Vorraum des gemauerten Stalls untergebracht waren, sagte Neuruppins Stadtbrandmeister Reinhard Jachnick.

Allerdings musste der 45 Jahre alte Grundstückseigentümer, der während der Löscharbeiten erschienen war, kurze Zeit später in die Ruppiner Kliniken eingewiesen werden. Grund: Der Mann sollte untersucht werden, weil er sich psychisch auffällig verhalten hatte, sagt Neuruppins Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Da der Mann sich wehrte und flüchten wollte, wurde er in Begleitung der Polizei ins Neuruppiner Krankenhaus gebracht. Unklar blieb zunächst, ob der Eigentümer wegen des Brandes einen Schock erlitten hat.

Polizei vermutet technischen Defekt als Brandursache

Durch das Feuer stürzten Teile des hinteren Stallbereiches ein. Dort war Holz gelagert. Die Feuerwehr war gegen 6.20 Uhr alarmiert worden. Sie setzte nach dem Löschen eine Brandwache ein. Diese soll bis Donnerstag früh darauf achten, dass in dem Gebäude kein neues Feuer ausbricht.

Kriminaltechniker der Polizei waren am Mittwoch ebenfalls schnell in dem Neuruppiner Ortsteil. Sie untersuchten in Stöffin den Brandort und gehen inzwischen von einem technischen Defekt als Brandursache aus. „Die Kriminaltechniker haben ein Stromkabel gefunden, welches das Feuer ausgelöst haben könnte“, sagt die Polizeisprecherin Röhrs. Noch keine Angaben gibt es zur Höhe des Sachschadens.

Feuerteufel steht ab Donnerstag vor dem Landgericht Neuruppin

Im vergangenen Jahr hatte die Neuruppiner Feuerwehr mehr als 100 Brände löschen müssen. Mindestens zwölf gehen vermutlich auf das Konto eines Brandstifters. Der 33-Jährige aus dem Amt Temnitz muss sich ab Donnerstag vor dem Landgericht Neuruppin verantworten. Laut Anklage soll der Mann zwischen Mai und September 2015 allein viermal im Baufachzentrum Neuruppin Brände gelegt haben. Weitere Ziele des Feuerteufels waren demnach ein Heu-Unterstand in einem Waldstück bei Walsleben, die Kartbahn in Dabergotz, das Gewerbegebiet in Werder sowie eine Reifenfirma in Bechlin. Die Verhandlung beginnt um 10 Uhr im Saal 1.

Von Andreas Vogel

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