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Standortplan bis zum Jahr 2025

Schulentwicklung in Wittstock Standortplan bis zum Jahr 2025

Der Kulturausschuss möchte einen Schulstandortplan bis zum Jahr 2025 erstellen. Der kostet 19 000 Euro. Berücksichtigt wird, dass die Bevölkerung nicht so schnell schrumpft wie erwartet.

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Per Schulstandortplan soll die Schullandschaft bis zum Jahr 2025 entwickelt werden.

Quelle: MAZ

Wittstock. „Wir möchten genau wissen, wo bei unseren Schulen in zehn Jahren die Bedarfe liegen werden“, rechtfertigte Wittstocks Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben in der Sitzung des Kulturausschusses am Montagabend das Vorhaben der Stadt, einen Schulstandortplan für 2025 in Auftrag zu geben. Auch gebe der wider Erwarten geringere Bevölkerungsrückgang der Dossestadt Anlass dazu, sich gesondert Gedanken um die Zukunft der vier Schulen in städtischer Trägerschaft zu machen.

Doch der Plan hat seinen Preis: fast 19 000 Euro brutto wird er voraussichtlich kosten. Ende dieses Jahres soll ein Entwurf vorliegen, die Endfassung dann bis zum 31. März 2017. Berücksichtigt werden sollen in dem Plan ortsspezifische Bestands- und Entwicklungsparameter, bauliche Zustände der Einrichtungen sowie Ergebnisse aus Workshops mit Schul- und Elternvertretern.

Durch seine Maßschneiderung speziell auf den Standort Wittstock dient der Plan Stüben zufolge als wertvolle Ergänzung zum Schulentwicklungsplan des Landkreises, der von 2017 bis 2022 fortgeschrieben wird. Zudem wolle man so seine künftige Leistungsfähigkeit genauer bestimmen können, auch mit Blick auf andere Schulen in Ostprignitz-Ruppin. „Ein Konkurrenzdenken bei weiterführenden Schulen ist in unserer Region unumgänglich, wenn wir unsere Standorte erhalten wollen“, betonte der Kulturausschussvorsitzende Wolfgang Dost. Dabei verwiesen er und andere Ausschussmitglieder auf das Problem der Kreisumlage. „Damit finanzieren wir die regionalen Schulen, die in Trägerschaft des Landkreises sind, mit“, monierte Stüben. „Wir wollen aber künftig nicht doppelt zahlen“, kritisierte Dost die Kreisumlage und forderte in der Sache vom Landkreis eine genauere Differenzierung bei der Kostenverteilung. Der angestrebte Standortplan könne dabei helfen. Deshalb stieß das Vorhaben der Stadt im Ausschuss auch auf Wohlwollen. Das „Go“ für den Plan müssen dann die Stadtverordneten geben.

Seine Genauigkeit und Anwendbarkeit ist laut Wolfgang Dost jedoch von den Rahmenbedingungen der Landespolitik sowie der Entwicklung der Schülerzahlen abhängig. Diese dürften sich einer ersten Prognose Stübens zufolge auf einem relativ stabilen Niveau halten. „Neu überlegen müssen wir, wenn sich die Zahl der Flüchtlingskinder drastisch erhöht“, sagte sie. Derzeit würden 32 von ihnen in den Klassenstufen eins bis zehn unterrichtet.

Von Christian Bark

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