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Ostprignitz-Ruppin Statt Autohof nur eine Tankstelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Statt Autohof nur eine Tankstelle
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19:30 22.01.2014
Quelle: dpa
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Dabergotz

Ursprünglich war an der A24 ein Autohof mit Schnellimbiss und 50 bis 75Lkw-Stellplätzen vorgesehen. "In einem Gespräch vor zwei Wochen hatten wir unseren Standpunkt dargelegt: Ein Autohof ist eine Nummer zu groß für uns", sagt Krebs. Die Einwohner befürchteten, dass dann noch mehr Lastwagen durchs Dorf rollen.

Dass das Unternehmen nun mit einer abgespeckten Variante nach Dabergotz kommen will, ist dem Bürgermeister recht: "Gegen eine Tankstelle haben wir nichts. Darüber reden wir schon seit 25 Jahren." Total plant eine Station direkt an der B 167, gleich neben der Autobahnauffahrt. Ulrich Krebs würde es aber lieber sehen, wenn der Konzern im angrenzenden Gewerbegebiet Temnitzpark baut. Dort sind noch Flächen frei, die von der Autobahn aus gut sichtbar sind. Da könnte sofort gebaut werden. Für das Areal an der B167 indes müsste die Gemeinde erst ihren Flächennutzungsplan ändern und einen neuen Bebauungsplan aufstellen. Die Kosten dafür will Total übernehmen. Ulrich Krebs rechnet mit einem Baustart frühestens im nächsten Jahr. "Wir müssen aufpassen, dass die Fläche nachträglich nicht mehr vergrößert werden kann", sagt der Bürgermeister. Die Gemeinde und das Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass neben der Tankstelle maximal zehn Lkw-Stellplätze angelegt werden.

Mit dem Neubau sollen etwa 15Arbeitsplätze entstehen. Die Tankstelle soll neben den konventionellen Kraftstoffen auch Zapfsäulen für Autogas, Erdgas und Wasserstoff erhalten. "Berlin und Hamburg sind Vorreiter bei der Erprobung von Wasserstoffmobilität. Eine Tankstelle auf halber Strecke ist ein wichtiger Baustein", sagte ein Unternehmenssprecher. Dabergotz sei für Total auch deshalb ein idealer Standort, weil das im Temnitzpark ansässige Chemieunternehmen Atotech mit seinen 80Mitarbeitern zur Total-Gruppe gehört.

Im Februar soll bei einer Sitzung des Gemeinderates über die Tankstellen-Pläne informiert werden. Dann wollen mehrere Total-Vertreter nach Dabergotz kommen.

Von Katharina Kastner

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