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Stefan Mross feierte mit 500 Gästen Geburtstag

Neuruppin Stefan Mross feierte mit 500 Gästen Geburtstag

Das Geburtstagskind ist Stargast des Tages. Das trifft doppelt zu auf Stefan Mross, der am Sonnabend seinen 41. feierte: mit einem Auftritt im Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten. 500 Gäste feierten ihn und seine Musik. Als singende Gäste hatte der Volksmusik-Star das Duo Brunner & Stelzer, Anna-Carina Woitschack und die Jungen Pseirer mit an Bord.

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Stefan Mross weiß genau, wie er seine Fans um den Finger wickelt: mit bubenhaftem Charme, süffigen Songs und freundlicher Plauderei.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. Seine Fans erkennen ihn natürlich sofort – auch wenn Stefan Mross um Jahrzehnte gealtert scheint, als er im Opa-Outfit auf die Bühne humpelt, um die typische Neuruppiner Edeltanne auf die Bühne zu pflanzen. Eine Bühne, die ganz im Vorgeschmack auf die kommende Zeit einem nostalgischen Adventskalender ähnelt: mit schneebedeckten Tannen, die vor heimelig beleuchteten Stubenfenstern stehen. Und gewissermaßen ist es auch ein solcher – wenn aus dem Türchen immer neue Überraschungen kommen.

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Nicht zum ersten Mal feierte Volksmusik- und Schlager-Star Stefan Mross seinen Geburtstag im Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten. Auch am vergangenen Sonnabend war es an dem: er bekam Blümchen und verteilte gleichermaßen selber einen Strauß bunter Melodien an die 500 Zuhörer. Auch seine musikalische Begleitung überzeugte mit den schönsten Tönen.

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500 Gäste sind am Sonnabend im Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten, um ihren Star live zu erleben. Ein doppelter Grund zur Freude: Stefan Mross feiert an diesem Tag seinen 41.Geburtstag und lässt das Publikum teilhaben. „Ich feiere jetzt schon zum vierten Mal in Ihrer Weltmetropole Neuruppin“, plaudert der Sänger gut gelaunt und hat seine Zuhörer schon längst in der Tasche. „Genießen Sie die kommenden sechseinhalb Stunden“, scherzt er. Die könnte er gewiss mit seinen musikalischen Gästen locker füllen: „im Gepäck“ hat der Volksmusik-Star die singende Puppenspielerin Anna-Carina Woitschack, das Erfolgsduo aus Österreich Charly Brunner und Simone Stelzer sowie die frisch-fröhlichen Drei aus Südtirol: die Jungen Pseirer. Die haben als erste ihren Auftritt. „Newcomer in der Branche“, schwärmt Mross, der sich dringend mehr Volksmusik-Nachwuchs wünscht. Die Pseirer versprühen mit ihren zwei Akkordeon-Buam und dem frisch-fröhlichem Zopfmaderl an der Gitarre von Anfang an gute Stimmung. „I hoab a Wunschzettel“, heizt Mross die Menge an. „I wünsch mia, dös alle schunkeln.“ Da rennt er offenen Türen ein. Das Publikum ist gut im Schwung, am Ende gibt es Blumen für die Pseirer. Und Stefan Mross schaut traurig – er hat keine abbekommen. „Kauf i mir halt selber oane“, sagt er – bevor der Fan noch eine weitere Rose holt, die der Herzbube Mross auf Knien entgegennimmt.

Die Sängerin der  jungen Pseirer

Die Sängerin der jungen Pseirer

Quelle: Regine Buddeke

„Im ersten Teil bekommens Musik, die sie von uns kennen und lieben – im zweiten Teil kriegens Schloaga“, kündigt Mross an, bevor Anna-Carina Woitschack die Bühne betritt. Er habe anhand eines Plakates gesehen, dass Helene Fischer schon im Stadtgarten gewesen sei – die Frau, die jetzt komme, sei ebenfalls eine Klasse für sich. „Die geht ganz schön ab“, schwärmt Mross, und Anna-Carina Woitschack im sexy Fummel sorgt schon einmal für eine geballte Ladung Schlager mit Herzschmerz und viel Tremolo. Mit dabei hat sie fürs Geburtstagskind den kleinen Stefan – eine Marionette mit viel Ähnlichkeit zum Großen. Nicht umsonst stammt die Blondine aus einer 300 Jahren währenden Puppenspieler-Generation. Mross ist sogleich verzückt und nimmt den kleinen Kerl auf den Schoß. „Wir sehen uns jetzt jedes Jahr in Neuruppin – 30 Jahre lang“, verspricht Mross dem Publikum. Nach dem Auftritt des verliebten Duos Brunner und Stelzer hat Stefan Mross seine Solo-Vorstellung: Die Fans klatschen staccato. „Ein Lied, das ich geschrieben habe, wie es wohl wäre ohne Kind und Kegel“, so Mross über seinen ersten Song. Ja, er könne auch nachdenklich sein, bekennt er. Aber noch schöner sei es, zu lachen. Und Leute zum Lachen zu bringen. Sein Lebenselixier. Seine Fans sehen das ganz genauso.

Von Regine Buddeke

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