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Stella maris singt vor 800 Zuhörern in Berlin

Kyritz Stella maris singt vor 800 Zuhörern in Berlin

Der Kyritzer Chor Stella maris gab in Berlin zusammen mit dem Reinickendorfer Shantychor ein Konzert vor 800 Zuhörern. Das Publikum klatschte begeistert mit. Zwischen beiden Chören gibt es einen engen Kontakt. Die Berliner waren zuletzt beim Stadtfest in Kyritz zu Gast.

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Ein großer Chor im Berliner Ernst-Reuter-Saal: Stella maris und Reinickendorfer im Gesang vereint.

Quelle: Renate Zunke

Kyritz/Berlin. „Wir passen gut zusammen“, ist sich Stella-maris-Chef Hartmut Paschen sicher und meint damit die freundschaftliche Beziehung zu den Gesangsfreunden in Berlin/Reinickendorf. Beide Shanty-Chöre hatten in den vergangenen Jahren des Öfteren Kontakt bei größeren Shanty-Chor-Treffen.

„Da kommt man dann ins Gespräch, tauscht sich aus, profitiert von den Erfahrungen der anderen und lädt sich dann gegenseitig ein“, sagte Karl-Heinz Schmidt, ­Chormanager der Berliner, am Freitag im Ernst-Reuter-Saal des Reinickendorfer Rathauses. Hier erfreuten beide Chöre mit maritimen ­Gesang das Publikum in einem ­ausverkauften Konzertsaal. Er bietet etwa 800 Leuten Platz und ­besitzt eine ausgezeichnete Akustik.

Die Berliner traten beim Kyritzer Stadtfest auf

Es war nicht der erste gemeinsame Auftritt an diesem Ort. Bereits vor vier Jahren hatten die Reinickendorfer die Kyritzer zu ihrem traditionellen Herbstkonzert eingeladen. Die Reinickendorfer wiederum waren beim diesjährigen Kyritzer Stadtfest auf Einladung ihrer Gesangsfreunde von Stella maris dabei. Gemeinsamer Gesang, wie am Freitag im Ernst-Reuter-Saal, wird es wohl auch in Zukunft geben – weil die Chemie zwischen den beiden Chorleitern ebenfalls stimmt. Stella-maris-Chef Hartmut Paschen und sein Reinickendorfer Chorleiter-Kollege Karl-Heinz Malingriaux stimmten dann auch mit ihren Akkordeons das erwartungsvolle Publikum auf das Konzert ein, das die Kyritzer Gäste eröffnen durften.

„Yello Submarine“ und „Essequibo River“

Hartmut Paschen hatte für den etwa einstündigen Auftritt ein Programm zusammengestellt, das in gewohnter Weise einen gekonnten Wechsel zwischen besinnlich und temperamentvoll bot. Und das Publikum ließ sich gern anstecken und klatschte begeistert mit bei Liedern wie „Yello Submarine“, „Essequibo River“ oder „Pay me my money down“. „Wunderschön, diese modernere musikalische Darbietung der Kyritzer“, war nicht nur eine Meinung aus dem Publikum. Das begrüßte die Reinickendorfer Lokalmatadore ebenfalls enthusiastisch, die besonders mit Liedern von Santiano und anderen gängigen Shanty-Titeln das Publikum zum Schunkeln brachten. Höhepunkt des Konzerts war aber der gemeinsame Gesang der Sänger aus der Hansestadt Kyritz und der Sänger „aus dem Norden Berlins“, wie Chorleiter Karl-Heinz Malingriaux betonte.

Helmut Paschen überreichte eine Flasche Knatterwasser

Nicht nur bei der Brandenburger Hymne „Märkische Heide“ sang das Publikum begeistert mit. „Es gibt viele Gemeinsamkeiten. Berlinern können wir zum Beispiel auch ganz gut“, sagte Hartmut Paschen am Ende des Konzerts vor dem Publikum und überreichte dem Reinickendorfer Chor eine Flasche Knatterwasser. Augenzwinkern meinte er dann: „Das Bier ,Mord und Totschlag’ habt ihr ja schon im Sommer in Kyritz ganz gut kennengelernt“.

Von Renate Zunke

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