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Stephanus-Werkstätten feierten in Wittstock

Behinderten-Werkstatt präsentierte sich Stephanus-Werkstätten feierten in Wittstock

Vor 25 Jahren nahm die Geschichte der Stephanus-Werkstätten in der Region ihren Anfang. Das wurde am Donnerstag mit einem bunten Fest am Wittstocker Standort in der Alfred-Wegener-Straße gefeiert. Die Besucher konnten sich in der Arbeitsstätte für behinderte Menschen umschauen und sich an Liedern und Tänzen erfreuen.

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Die Besucher erhielten auch Einblick in die Nähwerkstatt.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Mit einem bunten Fest und einem Tag der offenen Tür feierten die Stephanus-Werkstätten am Donnerstagnachmittag ihren 25. Geburtstag in der Region. Am Standort in der Alfred-Wegener-Straße in Wittstock begrüßte Werkstattleiter Peter Abraham die zahlreichen Gäste. Sie konnten sich an Liedern und Tänzen erfreuen, die Schüler der Mosaikschule und Mitglieder des begleitenden Dienstes der Werkstätten darboten. Außerdem hatten die Besucher Gelegenheit, sich in den Werkstätten umzuschauen und mit Betreuern ins Gespräch zu kommen.

Immer mehr verhaltensauffällige junge Menschen

In den Werkstätten produzieren insgesamt 113 erwachsene behinderte Menschen Produkte für verschiedenste Bereiche im Auftrag zumeist regionaler Firmen wie Swiss Krono oder Promix (siehe Info-Kasten). „Der größte Unterschied zu einer herkömmlichen Produktionsstätte ist die ständige Betreuung der Mitarbeiter durch Sozialarbeiter“, sagt Peter Abraham. 13 Arbeitsplätze seien zurzeit noch frei. Allgemein werde eine steigende Anzahl von verhaltensauffälligen jungen Menschen registriert. Diese in die Tagesabläufe zu integrieren, sei eine künftige Herausforderung. Peter Abraham erhoffte sich durch den Tag der offenen Tür auch Kontakte zu Firmen, die eventuell nicht nur als Auftraggeber, sondern auch als Ausbilder oder Arbeitgeber für behinderte Menschen in Frage kämen.

Die Stephanus-Werkstätten

Im Wittstocker Betriebsteil der Stephanus-Werkstätten in der Alfred-Wegener-Straße arbeiten 113 erwachsene behinderte Menschen – viele von ihnen direkt vor Ort, andere an ausgegliederten Nebenstellen.

Sie produzieren im Auftrag von Firmen Produkte aus verschiedensten Bereichen.

Es gibt unter anderem Werkstätten für die Holz- und Metallverbeitung, Verpackung und eine Näherei. Auch im Garten- und Landschaftsbau sind die Mitarbeiter aktiv. Sie werden von Sozialarbeitern betreut.

Außer in Wittstock gibt es weitere Betriebsteile in Heilbrunn bei Wusterhausen, Kyritz und in Neuruppin.

Ihren Anfang in der Region nahmen die Stephanus-Werkstätten 1991 in Heilbrunn bei Wusterhausen. Wenig später kamen weitere Standorte in Neuruppin, Kyritz und Wittstock hinzu.

Tour de Stephanus am 9. Juni

Das großzügige Domizil in der Dossestadt wurde 2013 bezogen. „Wir sind hier sehr zufrieden. Man merkt es unseren Mitarbeitern an: Sie sind noch selbstständiger geworden. Manche Eltern konnten sich eine so positive Entwicklung ihrer Kinder gar nicht vorstellen“, so Abraham. Am 9. Juni werde es eine Radfahrer-Sternfahrt aller Beschäftigten aus den Zweigstellen nach Heilbrunn geben – die „Tour de Stephanus“. Und am 11. und 12. Juni findet dort ein großes Sommerfest statt.

Von Björn Wagener

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