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Ostprignitz-Ruppin Stephanus lädt zum Jahresempfang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stephanus lädt zum Jahresempfang
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00:20 02.10.2017
Die Kinder der Stephanus-Kitas aus Neuruppin und Kyritz sangen den Gästen des Jahresempfangs Lieder vor. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Für Martin Reiche war am Freitag ein besonderer Tag an einem besonderen Ort. Der Regionalbeauftragte für Ostprignitz-Ruppin und Prignitz der Stephanus-Stiftung und Geschäftsbereichsleiter Bildung eröffnete den Jahresempfang der Stiftung im „Waldschlösschen“ in Kyritz. Geladen waren Vertreter aus der regionalen Wirtschaft, Politik, Kultur sowie Kirche und Diakonie. Sie alle wollten miteinander ins Gespräch kommen.

Reiche wollte keinen besonders begrüßen. „Sie alle sind uns wichtig“, sagte er. Seine neue Aufgabe als Regionalmanager ist es, eine Art kommunikative Schnittstelle zu sein. Zwischen Berlin, dem Sitz der Stiftung und den Leuten vor Ort. „Ich habe mich nicht hierher versetzen lassen, ich habe um die Region gebeten“, so Reiche. Sie sei lebenswert und habe Zukunft, fügte er an. Und er betonte, dass die Gegend nicht strukturschwach, sondern eher strukturinteressant ist und eine gewisse Kreativität brauche, um sich weiter zu entwickeln.

Der Vorstandsvorsitzende ist ein gebürtiger Perleberger

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Torsten Silberbach, betonte, dass er als geborener Perleberger immer wieder gern in die Prignitz kommt. Er fühlt sich verwurzelt mit der Region. Er sagte zunächst ein paar Worte im Sinne des Jahresmottos „Lass dich überraschen“. Dann dankte er den Partnern vor Ort für ihre Bereitschaft, Offenheit und den Mut für die Zusammenarbeit. Er vergaß auch die Kollegen in den Einrichtungen der Stephanus-Stiftung nicht. „Sie sind immer wieder für eine Überraschung gut“, so Silberbach.

OPR-Landrat Ralf Reinhardt lobte die Stiftung als einen zuverlässigen und couragiert-mutigen Partner. „Sie decken ein komplettes Feld von Jung bis Alt ab und bieten Kontinuität für die Menschen und auch für uns im Alltag“, so Reinhardt. Die Stiftung zeige eindrucksvoll, dass Menschen mit Behinderungen zum Alltag in den beiden Landkreisen gehören.

Kyritzer Bürgermeisterin lobt die Stephanus-Stiftung

Die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke versprach alles dafür zu tun, dass es in Kyritz und Umgebung so schön bleibt, wie es jetzt schon ist. Sie lobte die Stephanus-Stiftung dafür, dass sie mit ihren kulturellen Angeboten einen Beitrag dazu leistet, zum Beispiel mit dem jährlichen Krippenspiel im Kulturhaus.

Zu den Gratulanten gehörte ebenfalls Superintendentin Eva-Maria Menard, deren Wunsch es ist, auch künftig gemeinsam mit der Stiftung unterwegs zu sein.

In den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz ist die Stephanus-Stiftung in den Arbeitsfeldern Wohnen und Arbeit für Menschen mit Behinderung, Bildung, Migration sowie Pflege und Betreuung von Senioren aktiv. Die Einrichtungen in OPR befinden sich in Kyritz, Neuruppin, Wittstock und Heilbrunn, in der Prignitz in Perleberg, Pritzwalk und Marienfließ Ortsteil Stepenitz.

Von Sandra Bels

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