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Ostprignitz-Ruppin Steuerhinterzieher verurteilt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Steuerhinterzieher verurteilt
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02:15 19.11.2017
Symbolbild Quelle: dpa
Neuruppin

Plötzlich ging es dann doch schnell: Im Verfahren um Steuerhinterziehung, die einem 50-jährigen Neuruppiner Autohändler zur Last gelegt wurde, kam es bei einer Verfahrensabsprache jetzt vor dem Neuruppiner Amtsgericht zu einem Urteil – nach acht Verhandlungstagen.

Geldstrafe für versuchten Steuerbetrug

Wegen versuchter Steuerhinterziehung muss der Geschäftsmann 190 Tagessätze zu je 35 Euro zahlen. Hintergrund war ein Handel mit 55 Autos aus Frankreich, die er über ein Firmenkonstrukt verkauft haben soll, das die Finanzbehörde als Scheingesellschaften angesehen hat oder als „Umsatzsteuerkarussell“, wie es eine Steuerfahnderin nannte. Alles offenbar, um Geld am Finanzamt vorbei zu machen.

Verfahrenseinstellung muss noch geprüft werden

Ein zweiter Vorwurf, der dem 50-Jährigen in der Anklage gemacht wurde, ist noch nicht aus der Welt. Für das Jahr 2008 soll der Angeklagte keine monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben haben, so wie er verpflichtet gewesen wäre. Die im Raum stehende Möglichkeit, dieses Verfahren gegen die Zahlung von 3000 Euro einzustellen, muss das Gericht noch überprüfen. Das wäre dann der Schlussstrich unter Taten, die inzwischen bald zehn Jahre zurück liegen. ds

Von Dagmar Simons

Eine Gruppe Angler hatte am Tornowsee zu Pfingsten 2016 eine Begegnung mit dem Förster, die vor Gericht endete. Das Verfahren gegen einen 52-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde am Donnerstag gegen Zahlung von 250 Euro vor dem Neuruppiner Amtsgericht eingestellt.

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