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Ostprignitz-Ruppin Straße nach Seehof wird ausgebaut
Lokales Ostprignitz-Ruppin Straße nach Seehof wird ausgebaut
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00:18 24.07.2016
Seit Donnerstag wird die alte Pflasterpiste abgerissen. Quelle: Reyk Grunow
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Karwe

Wer nicht aufpasst, steht mit dem Auto plötzlich vor einem riesigen Bagger. Wo zwischen Seehof bei Gnewikow und Karwe eigentlich eine Straße sein sollte, gibt es seit Donnerstag nur noch einen Sandpiste. Schilder, die Autofahrer warnen könnten, waren am Vormittag noch nicht aufgestellt. Allerdings konnte eigentlich niemand die Baustelle übersehen. In den nächsten zwei Monaten lässt der Landkreis die alte, holprige Straße zwischen den beiden kleine Orten am östliche Ufer der Ruppiner Sees ausbauen. Ein Bagger war am Donnerstag dabei, die Fahrbahn aus alten Pflastersteinen abzutragen. Sie soll durch eine neue Asphaltdecke ersetzt werden.

Offizieller Baubeginn war am Montag. Aus Rücksicht auf den Schülerverkehr hatte das Straßenverkehrsamt aber angeordnete, dass Busse noch bis Mittwoch passieren dürfen. Seit Donnerstag sind Sommerferien, aus Sicht der Kreisverwaltung die ideale Bauzeit.

Für die Anwohner sind die Bauarbeiten mit einigen Behinderungen verbunden. Wer von Karwe nach Neuruppin will, muss in den nächsten Wochen einen Umweg über Lichtenberg in Kauf nehmen. Es sei denn, er fährt über Altfriesack, Wustrau und Langen.

Linienbusse fahren über Lichtenberg

Busse werden in Karwe umgeleitet. Sie können jetzt nicht mehr geradeaus über Seehof und Gnewikow fahren, sondern müssen ebenfalls die Umleitung über Lichtenberg benutzen. Die Haltestelle in der Langen Straße wurde vorübergehend einige Meter in Richtung Kirche versetzt. Durch Seehof fahren während er Bauzeit gar keine Linienbusse. Wer auf den öffentliche Nahverkehr angewiesen ist, kann jedoch einen Rufbus in Richtung Neuruppin bestellen.

Karwes Ortsvorsteher Siegfried Pieper ist trotz der Behinderungen froh, dass die Bauarbeiten jetzt endlich begonnen haben. Seit Jahren hatten die Karwer darauf gedrängt, dass diese Straße endlich erneuert wird. Für Autofahrer war das alte Pflaster seit Langem eine Zumutung – für Radfahrer aber fast schon gefährlich. „Wenn diese Straße so ausgebaut wird wie das Stück nach Altfriesack, dann sind wir glücklich“, sagt Pieper.

Das letzte Stück Straße zwischen Gnewikow und Altfriesack

Zwischen 2009 und 2011 ließ der Landkreis die Ortsdurchfahrt erneuern, 2015 folgte dann der Abschnitt zwischen Karwe und Altfriesack. Das 930 Meter lange Stück nach Seehof war das letzte in dieser Folge, das noch fehlte. Bis zum Schulbeginn Anfang September solle die Arbeiten beendet sein.

Nur über die Bahnhofstraße in Richtung Lichtenberg ärgert sich Pieper nach wie vor. Vor Jahren hatte die Stadt schon den Ausbau der maroden Fahrbahn geplant, die mit Schlaglöchern übersät ist. Immer wieder wurde das Vorhaben verschoben, weil Neuruppin kein Geld hatte. Gebaut wird jetzt wohl erst, wenn die Stadt in einigen Jahren das kleine Wohngebiet erschließt, das sie dort plant. Die Schlaglöcher werden derweil immer größer: Jetzt fahren auch noch Dutzende schwere Laster für die neue Baustelle darüber.

Rufbus: Rufbusse können von Seehof aus täglich um 8.13 Uhr, 12.13 Uhr und 16.13 Uhr in Richtung Neuruppin fahren. Wer einen Rufbus braucht, muss das aber spätesten 90 Minuten vorher unter Tel. 03391/4 00 60 anmelden.

Von Reyk Grunow

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