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Ostprignitz-Ruppin Straßenbau am Nettomarkt vollendet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Straßenbau am Nettomarkt vollendet
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00:17 20.07.2017
Straßenbauer Mathias Menger ebnete zuletzt Mutterboden auf den Banketten ein. Quelle: Christamaria Ruch
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Heiligengrabe

Der Bau eines Nettomarktes in Heiligengrabe erreicht die Zielgerade. Am Montag, 25. Juli, um 7 Uhr öffnen sich dort für die Kunden erstmals die Türen. Nun schuf das Bauunternehmen Terraplan mit Sitz in Seehausen (Sachsen-Anhalt) auch die notwendige Straßenanbindung. Seit dem Wochenende rollt der Verkehr vor dem Nettomarkt in Höhe der Bundesstraße 189 wieder ohne Ampelbetrieb.

Seit dem 15. Juni mussten die Autofahrer dort mit Einschränkungen zurecht kommen. Um zukünftig von der Bundessstraße zum Markt zu gelangen, musste eine Abbiegerspur als dritte Fahrbahn geschaffen werden. „Nur als Linksabbiegerspur wäre das von den Straßenbehörden nicht erlaubt worden“, sagt Jörg Keller, Polier bei Terraplan, auf MAZ-Nachfrage. Der Zugang zum Markt ist nun als eigenständige Straße Fahrenbacher Weg ausgewiesen. „In unserer Partnergemeinde Fahrenbach entstand ein Nettomarkt und der befindet sich im Heiligengraber Weg“, sagt Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe. Die Mitglieder der Gemeindevertretung stimmten für die Namensgebung.

Dritte Fahrspur geschaffen: Seit dem Wochenende rollt der Verkehr in Höhe des Nettomarktes ohne Ampel. Quelle: Christamaria Ruch

Die Straßenbauarbeiten umfassten einen Abschnitt von gut 50 Meter, wie Jörg Keller mitteilt. „Die Schwierigkeiten bestanden darin, eine Versickerungsmulde, eine so genannte Regenregule, zu schaffen“, sagt er. Aus technischer Sicht mussten zudem der Verlauf der Gas- und Telekommunikationsleitungen berücksichtigt werden. Die Prignitzer Asphaltbau-Gesellschaft mit Sitz in Liebenthal übernahm die Arbeiten. Die Firma Erd- und Wasserbau aus Wittstock leistete Vorarbeiten, wie etwa das Auskoffern der Straße. Außerdem profilierten die Mitarbeiter die Böschung und Bankette. Straßenbauer Mathias Menger ebnete zuletzt noch den Mutterboden an den Banketten ein.

„Im Zuge der Ampelregelung kam es zu keinem Zeitpunkt zu einem Rückstau oder Unfällen“, sagt Jörg Keller. Und: „Alle Arbeiten lagen voll im Zeitplan.“ Zu den Kosten machte Terraplan keine Angaben.

Zur Erinnerung: Im Mai 2014 nahm Frank Wichmann, Gesellschafter bei Terraplan, die ersten Gespräche in Heiligengrabe auf. Es standen mehrere Varianten für die Standortwahl vom Nettomarkt zur Debatte. Drei bis vier Jahre von der Idee bis zum Bau sind laut Wichmann „der übliche Zeitraum.“

Von Christamaria Ruch

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