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Straßenbau ohne Hektik

Kyritz Straßenbau ohne Hektik

Auf der Straßenbaustelle an der Kyritzer Europakreuzung geht es dieser Tage anscheinend recht ruhig zu. Doch offenbar befindet sich der entstehende Kreisverkehr im Zeitplan. Der 30. September steht noch immer als Termin für die Festigstellung.

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Die Mittelinsel des neuen Kreisverkehrs ist inzwischen unverkennbar.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Dienstag, kurz nach 13 Uhr: Dafür, dass es sich um das größte örtliche Straßenbauvorhaben seit Jahren handelt, geht es rund um die Europakreuzung in Kyritz recht beschaulich zu. Zwei Herren in Warnwesten laufen über die Baustelle und sehen fachkundig aus. Vielleicht macht der Rest ja Mittag.

Aber der künftige Kreisverkehr ist seit dem Beginn der Arbeiten im Frühjahr ja schon sichtlich gewachsen. Nur auf der Ostseite (Wittstocker Straße) müssen noch Borde für Gehwege und Fahrbahnen gesetzt, Regenwasserkanäle und Ähnliches verlegt werden. Dann könnte das Pflastern beginnen. Das geht dann recht zügig, wie sich an der bereits fertiggestellten Westseite des Kreisverkehrs gezeigt hat.

Verwirrende Infos auf den Internetseiten des Landesbetriebs

Wer sich genauer über den Bauablauf informieren will, den lassen die Internetseiten des Landesbetriebes für Straßenwesen etwas verwirrt zurück. Als Ende des „Gesamtzeitraums“ des Vorhabens „Straßenbau OU Kyritz L 14 bis B 103“ wird dort beispielsweise der 31. August genannt. Das kann nicht stimmen. Direkt in der nächsten Zeile werden mehrfach Verkehrseinschränkungen an der Europakreuzung bis 30. September erwähnt. Dieses Datum für die Freigabe des neuen Kreisverkehrs erscheint schon plausibler.

Zum einen passt es zum aktuellen Stand der Bauarbeiten. Zum anderen entspricht es auch den Ankündigungen ganz zu Beginn des Projektes. Demnach sollte der westliche Teil der Kreuzung für 77 Tage gesperrt werden. Am 11. Juli trat die aktuelle Umleitung in Kraft. Die elf Wochen wären also Ende September vorbei. Anscheinend liegt der Bau ganz gut im Zeitplan.

Zweiwöchige Sperrung der B 5 bei Friesack steht bevor

Lästig sind die Baustellen natürlich trotzdem – selbst, wenn man sich auf die beschränkt, die der Landesbetrieb verantwortet: Holzhausen ist dicht. Zwischen Metzel­thin und Ganzer ist die Straße zu und in Dabergotz auch.

Ab Anfang nächster Woche sind dann auch auf der B 5 in Richtung Nauen und Berlin Umwege nötig. Seit März laufen Bauarbeiten an der Brücke über den Großen Havelländischen Hauptkanal zwischen Friesack und Pessin. Vom Montag, 22. August, bis Freitag, 2. September, wird die Brücke für „abschließende Instandsetzungsarbeiten“ an Fahrbahn, Geländer und Schutzplanken ganz gesperrt.

Die Umleitungsempfehlung hat es in sich. In Richtung Berlin soll es westlich der Bundesstraße über Stechow und Nennhausen gehen, aus Richtung Berlin östlich der Bundesstraße über Brädikow und Paulinenaue. Autofahrer sollten sich auf längere Fahrzeiten einstellen.

Von Alexander Beckmann

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