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Straßentausch mit dem Landkreis

Kyritz Straßentausch mit dem Landkreis

Wenn die Stadtverordneten zustimmen, könnte Kyritz zum 1. Januar 2019 Straßen mit dem Landkreis tauschen. Damit ginge die marode Straße der Jugend in dessen Baulast über und könnte kurzfristig saniert werden. Die Stadt übernähme die Verantwortung für den bisherigen Kreisstraßenverlauf in Poststraße, Straße Am Bahnhof und Rehfelder Weg.

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Die Straße der Jugend muss saniert werden.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Die Straße der Jugend in Kyritz ist vermutlich die Straße der Stadt mit den meisten Bewohnern. Zugleich gilt sie als eine der schlechtesten. Das soll sich ab 2019 ändern. Die Stadtverordneten wurden jetzt über Sanierungspläne informiert.

Tausch erleichtert Investitionen

Hintergrund und zugleich Voraussetzung des Vorhabens ist ein Straßentausch zwischen Landkreis und Stadt. Die bisherige Kreisstraße entlang von Poststraße, Straße Am Bahnhof und Rehfelder Weg würde zur kommunalen Straße herabgestuft. Gleichzeitig soll die Straße der Jugend zur Kreisstraße werden.

Für Kyritz wäre das mit einer Reihe von Vorteilen verbunden. Die Stadt übernähme eine bereits sanierte Straße, während die Baulast für die marode Straße der Jugend an den Landkreis überginge. Zudem ließe sich die Verkehrsführung der Kreisstraße in Richtung Rehfeld vereinfachen.

Geringfügige Änderungen beim Verkehr

Für die Erneuerung der Straße der Jugend werden derzeit gut 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Kyritz müsste durch den Tausch nur für die Nebenanlagen aufkommen (rund 560 000 Euro). Auch die Anlieger – vor allem Wohnungsunternehmen – würden weniger durch Straßenbaubeiträge belastet. Die Fahrbahn und auch die künftigen Instandhaltungskosten hingegen wären Sache des Landkreises. Kyritz hat allerdings die Übernahme eines Teils der Baukosten zugesagt. Die Stadtverwaltung rechnet nicht damit, dass es wegen der Umstufung zu einer nennenswerten Verlagerung von Verkehrströmen kommt.

Der Wirtschaftsausschuss der Stadtverordneten befürwortete am Montag dieses Vorgehen. Die Entscheidung fällt aber erst bei der Stadtverordnetensitzung am 6. Dezember.

Von Alexander Beckmann

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