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Ostprignitz-Ruppin Streichelgehege auf dem Ziegenhof
Lokales Ostprignitz-Ruppin Streichelgehege auf dem Ziegenhof
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00:17 18.08.2016
Ziegen- Kontakt auf dem Karolinenhof in Flatow. Quelle: Rico Prauss
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Flatow

Tiere auf einem Bauernhof hautnah erleben und sie anfassen und streicheln zu können, ist für viele Menschen, gerade wenn sie aus der Stadt kommen, ein besonderes Erlebnis.

Seit dem Wochenende können auch die Gäste des Flatower Karolinenhofs (Oberhavel) Kontakt zu den Ziegen aufnehmen, denn dort ist in den vergangenen Wochen innerhalb eines Projektes mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein kleines Streichelgehege entstanden.

Das Gehege ist so beschaffen, dass die Tiere auch ausweichen können und artgerecht gehalten werden. Dort werden sie bleiben, denn in jeder Ziegenherde besteht eine strikte Rangordnung. „Deshalb ist es schwierig, die Tiere wieder umzuquartieren“, sagt die Hofbetreiberin Gela Angermann.

Streichelrevier auf dem Karolinenhof

Das Gehege ist nicht all zu groß – etwa zehn  mal zehn Meter misst das Streichelrevier, in das die ersten Ziegen eingezogen sind. Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Der kleine Bestand soll durch weitere Tierarten ergänzt werden. „Wir wollen noch Tiere einer kleinen Schafrasse beschaffen. Aber das ist nicht so einfach, schließlich müssen sie aus einem gesunden Bestand kommen“, sagt Gela Angermann.

Direkten Kontakt zu den Tieren konnten die Besucher auch zuvor schon am Tor aufnehmen. „Da die Tiere allerdings auch auf die Weide ausweichen konnten, waren sie oft 300 Meter entfernt und die Leute beschwerten sich darüber, dass ja gar keine Ziegen da seien.“

Ziegenhochzeit mit Gästen

Am Wochenende wurde auf dem Karolinenhof nicht nur gestreichelt, sondern gleich Hochzeit gefeiert. Damit es auch im kommenden Jahr wieder Ziegennachwuchs gibt, wurden die Ziegenböcke ihren Damen im Ziegenstall zugeführt. Die Gäste feierten das Geschehen mit Sekt und Käsehäppchen.

Nach etwa zwei Wochen sind die Ziegen befruchtet. Dann geht die Milchleistung langsam zurück, da die Ziegen sich hormonell schon aufs Mutter werden einstellen. Ende November wird zum letzten Mal in der Milchsaison gemolken, da sich die Ziegen dann ausruhen sollen, um Kraft schöpfen zu können. Mitte Februar beginnt die neue Saison.

Seit 1991 bewirtschaftet Gela Angermann den Karolinenhof. 45 Ziegen bildeten den Grundstock der heutigen Herde. Vor zehn Jahren wurde das Wiesencafé eröffnet.


Hinweis: Die Saison auf dem Karolinenhof dauert von Februar bis Mitte November. Von März bis Oktober ist freitags von 11 bis 19 Uhr und sonnabends, sonn- und feiertags von 9 bis 19 Uhr geöffnet. In den Monaten Februar und November ist freitags, sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Cornelia Felsch

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