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Ostprignitz-Ruppin Auf Streifzug über das Laga-Gelände
Lokales Ostprignitz-Ruppin Auf Streifzug über das Laga-Gelände
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18:20 19.03.2018
Christian Hernjokl (v.l.), Ralf Reinhardt und Jörg Gehrmann sprachen beim Streifzug über die Landesgartenschau 2019 Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Es ist insgesamt 13 Hektar groß, umfasst einen Teil der historischen Altstadt und Wallanlagen und soll Wittstock im kommenden Jahr weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt machen. Das Gelände der Landesgartenschau (Laga) befindet sich seit dem vergangenen Jahr im permanenten Gestaltungsprozess. Von den Baumaßnahmen machte sich der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt, am Montag sein eigenes Bild.

OPR-Landrat Ralf Reinhardt war mit Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und Laga-Geschäftsführer Christian Hernjokl auf Streifzug über das Gelände der Landesgartenschau 2019.

Auf Stippvisite in der Dossestadt ließ er sich von Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und dem Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft, Christian Hernjokl, vom Bahnhof über das Laga-Gelände rund um die historischen Wallanlagen führen und künftige Vorhaben erklären. Angefangen bei der Blumenhalle im alten Güterboden des Bahnhofs, in der der Laga-Besucher gleich bei seiner Ankunft in Wittstock in die Blütenpracht abtauchen kann, über den neuen Zugang zu den Bahngleisen von der Kyritzer Straße bis zum Parkplatz vor dem Museum führte die erste Strecke des Rundgangs. „Hier soll ein Themengarten mit wechselnden Veranstaltungen entstehen“, erklärte Christian Hernjokl die Umgestaltung des temporär aufgeschütteten Parkplatzes. Von Dort blickte er in Richtung Stadtmauer, vor der ein Platz für den „Fontane-Garten“ reserviert ist.

Weidetiere grasen auf der Feuchtwiese

Gleich daneben, vor dem alten Bürgermeisterhaus solle ein Rosengarten erblühen und gegenüber vom Südtor entlang der Glinze eine Feuchtwiese für Weidevieh entstehen. „Die Tiere sollen schon dieses Jahr auf die Wiese“, so Christian Hernjokl.

Mit Blick auf das Catering für die Besucher wollten die Veranstalter nicht, wie sonst üblich, dass Gastronomen als Bedingung dafür, dass sie jenes übernehmen könnten, horrend in Vorkasse gehen müssen. „Das führt nur zu überhöhten Preisen für die Gäste“, erklärte der Laga-Geschäftsführer.

Bereits nach der Hälfte des Rundgangs stellte Ralf Reinhardt fest: „Das wird ja ’ne ganz große Nummer hier in Wittstock.“ Der weitere Weg führte die Gruppe entlang des Bleichwalls. Laut Christian Hernjokl werden vor der Stadtmauer Rosenstöcke und schattenspendende Bäume gepflanzt. Im Bereich der umverlegten Dosse werde eine Brücke gebaut, die in drei Schaugärten des Kleingartenvereins „Abendfrieden“ führe. Jörg Gehrmann informierte zudem über den zentralen Parkplatz, der gerade hinter der alten Tuchfabrik entstehe.

Ralf Reinhardt gab sich begeistert vom Großprojekt der Wittstocker, das immerhin auch ein Projekt des ganzen Landkreises sei. „Es ist wichtig, dass der Kreis voll hinter der Laga steht“, betonte auch Christian Hernjokl. „Eine bessere Aufwertung der Stadt gibt es nicht“, sagte der Landrat abschließend.

Von Christian Bark

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