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Streik-Spaziergang durch Neuruppin

Kita-Erzieher im Ausstand Streik-Spaziergang durch Neuruppin

Die dritte Woche des Kitastreiks in Brandenburg geht zuende. Die kommunalen Kitas im Landkreis Ostprignitz-Ruppin waren in dieser Woche lediglich am Freitag im Ausstand. Mit Trillerpfeifen und Plakaten sind die Kita-Erzieher durch die Stadt gezogen. Vor dem Rathaus haben sie mit Bürgermeister Jens-Peter Golde gesprochen.

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Neuruppiner Kita-Erzieher bei ihrem Streik-Spaziergang durch die Stadt.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Mehr als 100 Kita-Erzieher haben heute in Neuruppin mit einem sogenannten Streik-Spaziergang auf ihre Forderungen nach mehr Geld und Personal aufmerksam gemacht. Mit Trillerpfeifen und Plakaten zogen die Erzieherinnen vom Bahnhof Rheinsberger Tor erst zum Rathaus und dann zum Schulplatz, auf dem die Abschlusskundgebung stattfand.

Mit einem Demonstrationszug vom Rheinsberger Tor, vorbei am Rathaus Neuruppin, bis zum Schulplatz haben Erzieher am Freitag die Eingruppierung in besser bezahlte Gehaltsgruppen gefordert.

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„Wir wollen mit der Aktion auf den Streik und die schlechte Lage der Erzieher hinweisen“, sagte Susanne Feldkötter, Bezirksgeschäftsführerin von Verdi. „Unsere Arbeit muss aufgewertet werden“, betonte Marina Glade. Die 55-jährige Neuruppinerin ist seit 37 Jahren Kita-Erzieherin – und muss sich um immer mehr Kinder kümmern. „Die Gruppen bestehen aus bis zu 26 Mädchen und Jungen“, so Glade. Sie hofft auf mehr Mitarbeiter, um kleinere Gruppen bilden zu können. „Dann haben wir auch die Chance, mehr Zeit mit jedem Kind zu verbringen zu können“.

Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) begrüßte zwar die Forderungen, stellte jedoch auch klar, dass die Stadt kein Geld habe, um mehr Erzieher einstellen zu können. Golde appellierte an Bund und Land, angesichts sprudelnden Steuereinnahmen mehr Geld für Kita-Erzieherinnen bereit zu stellen. Wegen des Streik-Spaziergangs blieben heute alle 13 Einrichtungen, Horte und Kitas, die sich in Trägerschaft der Fontanestadt befinden, geschlossen. Betroffen davon waren laut Stadtverwaltung mehr als 1400 Kinder – und deren Eltern.

Von Andreas Vogel

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