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Ostprignitz-Ruppin Streit in den Ruppiner Kliniken spitzt sich zu
Lokales Ostprignitz-Ruppin Streit in den Ruppiner Kliniken spitzt sich zu
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19:46 19.05.2014
Der Küchenchef der RCS sorgt derzeit für hitzige Diskussionen. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Der umstrittene Küchenchef soll die RCS-Betriebsvorsitzende Petra Scholz nach einem Gespräch im Januar nicht mehr aus seinem Büro gelassen haben. „Er hat sich breitbeinig in die Tür gestellt, so dass ich nicht mehr rauskam“, sagte die 48-Jährige. Vorausgegangen war demnach ein Streit über die Einteilung der Mitarbeiter im Küchenbereich. „Der Abwasch war ständig unterbesetzt, und Mitarbeiter wurden ständig nach Hause geschickt, obwohl sie gar nicht so viele Überstunden hatten“, so Scholz. Zudem habe der Küchenchef den Urlaub der Mitarbeiter einfach nach seinem Gutdünken eingeteilt – ohne die Mitarbeiter und den Betriebsrat einzubeziehen. „Das ist ein Verstoß gegen das Betriebsverfassungsgesetz“, betonte Scholz. Zuletzt wurde auch der Verdacht geäußert, er hätte Patienten verschimmeltes Essen vorsetzen lassen.

Der Küchenchef habe sich jedoch uneinsichtig gezeigt. Deshalb habe sie erklärt, sich bei der Geschäftsführung zu beschweren, worauf der Mann ihr die Tür versperrt habe. „Das kann eine Mitarbeiterin bezeugen“, so die Betriebsrätin. Sie hat bisher auf eine Anzeige verzichtet, weil sie gehofft hatte, dass der Küchenchef nicht dauerhaft eingestellt wird. Genau das hat die RCS-Geschäftsführung aber getan – gegen den Willen des Betriebsrates.

Eine Anzeige wegen Nötigung ist laut Polizeisprecher Toralf Reinhardt auch drei Monate nach dem Vorfall kein Problem. „Wichtig ist, dass eine Beweisführung noch möglich ist.“ Soll heißen, dass es Zeugen für den Vorwurf gibt. RCS-Geschäftsführer Gunnar Pietzner war am Montag zu keiner Stellungnahme zu erreichen.

Von Andreas Vogel

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