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Streit um Pläne fürs künftige Kiezzentrum

Rheinsberg Streit um Pläne fürs künftige Kiezzentrum

Dass im künftigen Kiezzentrum von Rheinsberg das Jobcenter Sprechstunden anbieten könnte, das hat der Landkreis mehrfach abgelehnt. Die Stadt geht dennoch weiterhin davon aus, dass das passieren wird – und muss dafür Kritik einstecken.

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Frühere Kita soll jetzt Kiezzentrum werden.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Eines ist klar: Leerstand wird es im künftigen Kiezzentrum von Rheinsberg kaum geben. „Wir haben mehr Nachfragen nach Räumen als insgesamt Platz“, betonte Bürgermeister Jan-Pieter Rau in der Stadtverordnetenversammlung. Unklar sei aber nach wie vor, welche Vereine und Institutionen in das Haus der früheren Kita Märchenland tatsächlich ziehen werden, das demnächst für 300 000 Euro umgebaut wird. „Darüber werden noch Gespräche geführt.“

Aus Sicht der Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP ist das ein Unding. „Ich muss doch am Anfang wissen, ob ich eine Schule oder ein Einkaufszentrum baue, und nicht erst im Nachhinein“, sagte die Stadtverordnete Petra Pape. Sprich: Erst wenn klar ist, welche Nutzer einziehen, weiß man auch, wie die Räume umgebaut werden müssen. Das sei gar nicht notwendig, widersprach der Linken-Stadtverordnete Heinz Karwath. Schließlich werden diese ohnehin jeden Tag von anderen Nutzern in Beschlag genommen. Richtig überzeugt schien die Fraktion von Petra Pape davon nicht.

Rau musste sich indes von Frank-Rudi Schwochow, Fraktionschef von BVB/Freie Wähler/FDP, einen weiteren Vorwurf anhören. Er kritisierte, dass die Stadt angibt, das Jobcenter werde in dem Zen­trum Sprechstunden anbieten, obwohl der Landkreis das mehrfach ablehnte. Dass es bei der Absage bleibt, sei keineswegs in Stein gemeißelt, so Rau. Vielmehr sollten die Rheinsberger Kreistagsabgeordneten den Kreis zum Umdenken bewegen.

Denn aus Raus Sicht wäre es bürgerfreundlicher, einen Mitarbeiter nach Rheinsberg, anstatt Dutzende Jobcenter-Kunden nach Neuruppin zu schicken. „Der Kreishaushalt ist saniert, er kann sich mehr Dienstleistung leisten.“

Von Celina Aniol

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