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Ostprignitz-Ruppin Fertig asphaltiert und dennoch unvollendet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fertig asphaltiert und dennoch unvollendet
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02:25 14.04.2018
Nach wenigen Metern Beton beginnt die neue Straße. Quelle: M. Anke
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Stüdenitz

Die wenigen, ersten Meter jedoch weisen weiterhin den alten Zustand dieser von schweren Fahrzeugen häufig frequentierten Strecke auf. Blank liegt dort der alte Beton. Es ist die Lebensader vor allem der Agargenossenschaft Milchquelle und der Naturdung- und Abprodukteverwertung Krebs und Partner.

"Die Umsetzung steht wegen zu klärender Eigentumsfragen noch aus. Das kriegen wir aber hin", sagt Peter Möbius, Vorsitzender des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft für das Bodenordnungsverfahren Stüdenitz. Die fast fertige Straße ist Teil dieses Bodenordnungsverfahrens. Seit 2004 werden dabei Gemarkungen von Stüdenitz, Schönermark, Breddin, Sophiendorf, Lohm, Kötzlin und Zernitz als ein gemeinsames 3100 Hektar großes Gebiet betrachtet. Die rund 430 Land- und Grundstücksbesitzer darin wurden automatisch eine Teilnehmergemeinschaft und jeder Einzelne zur Finanzierung herangezogen. Ziel: die Wiederherstellung ländlicher Wegeinfrastruktur. Außer Frage stand dabei stets, dass neben allen bereits erfolgten Wegeerneuerungen irgendwann auch der Weg zur Milchviehanlage in Angriff zu nehmen ist. Doch Landbesitzer, die gerade mit diesem Weg nichts zu tun haben wollten, wehrten sich erfolgreich dagegen, bezahlen zu müssen. Regelrechter Protest rund um die gesamte Bodenordnung war aufgeflammt, als erste Beitragsbescheide in den Postkästen auftauchten. Ein Versuch, den Vorstand abzuwählen, scheiterte jedoch. Um die am Verfahren beteiligten Grundeigentümer nun im Fall des Weges zur Milchviehanlage zu entlasten, sprang die Gemeinde ein. Im Stüdenitzer Haushalt wurde verankert, 116.000 Euro in vier Jahresscheiben zu je 29.000 Euro zu geben.

Peter Möbius versprach als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft, dass auf die Betroffenen keine weiteren Belastungen für Wegeausbau zukommen werden. Unter den damaligen Kritikern ist es seither ruhig geworden. Und Möbius bekräftigt der MAZ gegenüber auch heute noch: "Wir halten uns an unser Versprechen."

Von Matthias Anke

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