Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Stüdenitz: Verein schreibt Literaturpreis aus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stüdenitz: Verein schreibt Literaturpreis aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 25.01.2016
Der Chor des Kyritzer Gymnasiums wird auch in diesem Jahr das Programm in der Stüdenitzer Kirche maß­geblich mitgestalten. Quelle: Renate Zunke
Anzeige
Stüdenitz

In fünfter Auflage schreibt der Förderverein „Kirche Stüdenitz“ in diesem Jahr den Eva-Hoffmann-Aleith-Preis für junge Literaten aus. Mit diesem Wettbewerb sollen junge Menschen dazu ermutigt werden, ihre literarischen Begabungen zum Ausdruck zu bringen und diese der Öffentlichkeit vorzustellen. Vergeben wird der Preis alle zwei Jahre in Würdigung und Erinnerung des Werkes von Eva Hoffmann-Aleith. Sie lebte von 1940 bis 2002 in Stüdenitz und wirkte dort als Pfarrerin, Lehrerin und Schriftstellerin.

Zu einem bestimmten Thema können junge Menschen seit 2008 alle zwei Jahre bisher unveröffentlichte eigene Arbeiten in den literarischen Formen Epik (Kurzgeschichten), Lyrik, Dramatik, Texte mit Musikbegleitung sowie kurze Filme einreichen. In diesem Jahr lautet das Thema „Unterwegs – Träume, Hoffnung, Flucht“. Die Ausschreibung erfolgt regional für Jugendliche im Alter von zwölf bis 21 Jahren mit Wohnsitz ­beziehungsweise Schulort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die Texte dürfen den Umfang von zwei DIN-A4-Seiten bei einer ­Schriftgröße von 12 nicht überschreiten.

Als Projektpartner und Unterstützer des Wettbewerbs fungieren das Gymnasium „Friedrich Ludwig Jahn“ Kyritz, die „Prinz-von-Homburg-Schule“ Neustadt, die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark, das Amt Neustadt (Dosse), der Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die evangelische Kirchengemeinde Stüdenitz.

Eine unabhängige Jury wird die Bewertung der eingereichten literarischen Arbeiten vornehmen und die ersten drei Preisträger in den einzelnen Altersgruppen und Genres ermitteln.

Die Festveranstaltung zur Vergabe der Preise findet am 14. Juli um 18 Uhr in der Kirche Stüdenitz statt. Diese Veranstaltung war in den vergangenen Jahren immer ein sehr eindrucksvolles Fest, geprägt von der Teilnahme vieler junger Leute. Preisträger mit Freunden und Familie, dazu viele Schüler, die sich ebenfalls am Wettbewerb beteiligt hatten, Lehrer und Offizielle sowie viele andere Interessierte füllten die Kirche bis auf den letzten Platz. Sie machten das Gotteshaus zu einem Ort voller Lebendigkeit.

Dafür sorgte auch ein Kulturprogramm, das begeisterte und unter die Haut ging. Auch in diesem Jahr wird es wieder gestaltet vom Chor des Kyritzer Gymnasiums, den Trommlern der Neustädter Prinz-von-Homburg- Schule und vielen Solisten. Die ersten Preisträger dürfen ihre Arbeiten öffentlich vortragen. Dass die Festveranstaltung, die nunmehr zum fünften Mal ­stattfindet, zu einem besonderen Höhepunkt wird, dafür sorgt eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Schulen, der evangelischen Kirchengemeinde und der Jury.

Zum Wettbewerb

Die literarischen Arbeiten können bis zum 15. April abgegeben oder eingesendet werden an folgende Adressen:

– Gymnasium „Friedrich Ludwig Jahn“, Perleberger Straße 6, 16866 Kyritz, zu Händen Elke Kadasch;

– Prinz-von-Homburg-Schule, Lindenstraße 6, 16845 Neustadt, zu Händen Anke Hahn;

– Buchhandlung „Steffen“, Marktplatz 13, 16866 Kyritz;

– Joachim Strenge, Förderverein „Kirche Stüdenitz e. V.“, Havelberger Straße 45, 16845 Stüdenitz;

– Stadtbibliothek, Marktplatz 17, 16866 Kyritz.

Zusätzlich sollen die Arbeiten digital als PDF-Datei an folgende Adresse gesandt werden: foerder-kirche-stuedenitz@web.de

Von Renate Zunke

Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrvergleich in Ostprignitz-Ruppin - Neuruppin hinkt weit hinterher

Nicht einmal jeder hundertste Bewohner Neuruppins ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald findet das beschämend für die Kreisstadt. Er verweist etwa auf das Amt Temnitz: Dort sind vier Prozent der Einwohner Mitglieder einer Feuerwehr.

25.01.2016

Das Dorf Heiligengrabe ist ob seiner Infrastruktur und verkehrsgünstigen Lage bei potenziellen Bauherren so beliebt, dass es dort nahezu kein Bauland mehr gibt. Verwaltung und Ortsbeirat wollen das ändern und ziehen dabei an einem Strang. Ein kompliziertes Verfahren behindert ihre Arbeit.

25.01.2016

Ab April soll das neue Landesaufnahmegesetz gelten. Es soll die Aufnahme von Flüchtlingen in den Kommunen deutlich erleichtern. Die Sozialdezernentin von Ostprignitz-Ruppin Waltraud Kuhne glaubt noch nicht dran. Das, was sich die Kommunen am meisten gewünscht hätten, wird es nämlich nicht geben – eine höhere Investitionspauschale.

25.01.2016
Anzeige