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Ostprignitz-Ruppin Stüdenitzer luden zur Reitjagd
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stüdenitzer luden zur Reitjagd
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02:15 30.09.2015
Auf die Reiter warteten mehrere Prüfungen. Quelle: Alexander Beckmann
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Stüdenitz

Es war ein langer Tross, der sich am Sonnabend vom Stüdenitzer Sportplatz aus in Bewegung setzte. Acht Wagen und knapp 20 Reiter beteiligten sich an der Reitjagd des Sportvereins, der 33. ihrer Art. Bis aus Rhinow, Havelberg, Pritzwalk, Wulkow und vielen anderen Orten waren die Teilnehmer gekommen, um im gut gelaunten Tross die rund 19 Kilometer lange Strecke zu absolvieren.

Vor allem für die Reiter und ihre Pferde war es dabei mit gemütlichem Schritttempo nicht getan. Ein kleines Rennen, dessen Sieger zum „Fuchs“ gekürt wurde, und über 40 Sprünge hatten die Veranstalter in den Streckenverlauf eingebaut. Wie bei der Reitjagd üblich, ließ sich Verweigerung nur durch Bares ausgleichen. Gleiches galt für Regelverstöße wie Trinken im Sattel oder Absteigen auf freier Strecke – was dem allgemeinen Spaß natürlich keinen Abbruch tat. Schließlich ging es ja um echten Reitsport.

Ganz gemütlich zog der Tross durch die Landschaft. Quelle: Alexander Beckmann

Aber nicht nur: Auf den bis auf den letzten Platz besetzten Kremsern genoss man einfach die Spätsommersonne und die Tour von Stüdenitz über Sophiendorf nach Kümmernitz zur Rast und wieder zurück. Die Bedingungen waren einfach ideal – nicht nur wegen des Wetters, sondern auch dank der gründlichen Vorbereitung. Die Stüdenitzer „Jäglitz-Hörner“ umrahmten mit Jagdsignalen die Begrüßung durch den Leiter der Sektion Reitsport des SV Stüdenitz Dirk Nebelin. Die Feuerwehr sicherte die Strecke ab. Am Rastplatz war für einen Imbiss gesorgt und das traditionelle Jagdessen in der „Gastwirtschaft Jahnke“ gehörte auch wieder zum Programm.

Obwohl der Reitsport in Stüdenitz schon aktivere Zeiten erlebt hat, erfreut sich die traditionelle Reitjagd noch immer sichtlich großer Beliebtheit. Mit der 34. Auflage im nächsten Jahr ist also zu rechnen.

Von Alexander Beckmann

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