Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Stundenlang schweres Gewitter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stundenlang schweres Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:57 29.08.2016
Der Himmel brennt: Blitze am Sonntag gegen 19 Uhr über Niemerlang. Quelle: Claudia Bihler
Wittstock

Abgebrochene Äste waren der Grund, weshalb die Feuerwehren am Sonntagabend immer wieder zum Einsatz kamen. Denn ein Gewitter mit heftigem Regen war am Abend und in der Nacht über die Region hinweggezogen.

Die Wittstocker Feuerwehr hatte folgende Einsätze: Um 18.46 wurde die Einheit in Freyenstein alarmiert, weil zwischen Freyenstein und Wulfersdorf ein Ast auf der Fahrbahn lag. Das gleiche Problem gab es kurz darauf zwischen Wulfersdorf und Tetschendorf. Ein Passant hatte einen auf der Straße liegenden Ast gemeldet. Ein weiterer Ast wurde gegen 20 Uhr in der Alten Burgstraße in Freyenstein von der Feuerwehr beseitigt.

Der Gewittersturm knickte Äste und Bäume. Quelle: Claudia Bihler

Wenig später begann für die Wittstocker Feuerwehrleute eine Reihe von Einätzen. Gegen 21.30 Uhr mussten zwischen Scharfenberg und Herzsprung drei abgebrochene Äste von der Fahrbahn geräumt werden. Kurz darauf rückten Feuerwehrleute in der Kyritzer Straße an, ebenfalls wegen eines abgebrochenen Astes. Auf dem Parkplatz der Raststätte Prignitz-Ost an der A 24 musste ein umgestürzter Baum beräumt werden. Am Abend wurde „Rauchentwicklung auf dem Amtshof“ gemeldet, was sich aber zum Glück nicht bestätigt habe, berichtet Steffen Müller von der Wittstocker Feuerwehr, der die Einsätze am Montag auf MAZ-Nachfrage zusammenfasste. Insgesamt seien 17 Wittstocker und elf Freyensteiner Feuerwehrleute im Einsatz gewesen.

Die Einheiten der Gemeindefeuerwehr Heiligengrabe bekamen es ebenfalls mit Ästen und Bäumen zu tun. Gegen 22.30 Uhr lagen zwischen Blesendorf und Könkendorf gleich mehrere Bäume auf der Straße. Im Einsatz waren die Einheiten aus Blesendorf und Glienicke.

Einsatz zwischen Blesendorf und Könkendorf. Quelle: Kevin Schröder

Wenig später musste ein großer abgebrochener Ast auf der Strecke zwischen Papenbruch und Karstedtshof von der Straße geräumt werden. Das übernahmen Mitglieder der Einheiten aus Papenbruch, Heiligengrabe und Königsberg. Diese Einsätze fasste der stellvertretende Gemeindebrandmeister Andreas Mäder am Montag zusammen.

Schon am frühen Sonntagnachmittag waren diverse Unwettervorwarnungen eingegangen. So informierte der Deutsche Wetterdienst über schwere Gewitter, die im Laufe des Tages über dem Norden der Prignitz und der Ostprignitz zu erwarten seien. Doch dann schmorte der Norden erst mal bei großer Hitze, die lediglich von einem raschen Regenguss unterbrochen wurde. Gegen Abend dann das erste Gewitter: Die wenigen Donner waren jedoch nur eine sanfte Vorwarnung zu dem, was gegen 19 Uhr über den Dörfern im Norden losbrach. Halenbecks Windräder wurden noch von der Sonne beleuchtet, während die schwarze Unwetterfront aus dem Nordwesten unaufhörlich näher rückte. Die ersten Böen unterbrachen die unheimliche Ruhe vor dem Sturm, dann fegten Böen die ersten herbstlich gefärbten Blätter von den Bäumen. Das Gewitter hielt sich mehrere Stunden über der Region, gegen 21 Uhr blitzte und donnerte es immer noch. Der Wetterdienst hielt seine Warnung zunächst bis 22 Uhr aufrecht.

Von Björn Wagener

Fremdländische Tier- und Pflanzenarten sind ein Naturschutzproblem – auch im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Um die weitere Ausbreitung von Pflanzen zu verhindern, die einheimische Arten verdrängen, bitten die Naturparkmitarbeiter nun um Unterstützung. Riesenbärenklau, Sacchalin-Knöterich und Indisches Springkraut werden seit diesem Jahr von der Naturwacht kartiert.

28.08.2016

Wer am Sonnabend ein regelrechtes Fliegerfest in Heinrichsfelde erwartete, wurde enttäuscht. Das „Fly Inn“ galt vielmehr als Einladungsveranstaltung des Flugplatzes für Piloten von weit her. Zu bestaunen gab es für die Gäste dennoch eine Menge. Schließlich ist auf dem Gelände ein Agrarflugmuseum beheimatet mit einer „Cmelak“ als Aushängeschild.

28.08.2016

„Pflügt nicht gut“, so eine Expertenmeinung auf dem abgeernteten Feld zwischen Granzow und Gumtow. Zu staubig präsentierte sich die Erde in der sengenden Hitze. Doch das war halb so wild. Der Acker wurde schließlich nur zur Show gepflügt, um historische Geräte zum Einsatz zu bringen.

28.08.2016