Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Sturmschäden noch nicht restlos beseitigt

Herzsprung Sturmschäden noch nicht restlos beseitigt

148 gemeindeeigene Bäume mussten in Heiligengrabe und den zugehörigen Ortsteilen bislang gefällt oder beseitigt werden, weil sie den Oktoberstürmen zum Opfer gefallen waren. Besonders Eichen waren zu einem hohen Prozentsatz betroffen. Die Aufräumarbeiten in der Region sind noch immer nicht beendet.

Voriger Artikel
Tonnenweise Silvestermüll entsorgt
Nächster Artikel
Rathaus bearbeitet die Bauhof-Frage

Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen schreddern Holz von sturmgeknickten Bäumen am Straßenrand. Hier sind sie an der L 15 aktiv.

Quelle: Björn Wagener

Herzsprung. Stück für Stück verschwinden die Reste der Bäume, die die beiden Stürme im Oktober geknickt hatten. Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen arbeiten die Straßenränder mit Kettensägen und Häcksler ab – so wie hier an der Landesstraße 15 nahe Herzsprung. Die Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn nach wie vor finden sich umgestürzte Bäume und Wurzelteller in den Seitenbereichen.

Deshalb wies auch Werner Goldmann, Ortsvorsteher aus Grabow, jüngst vor den Gemeindevertretern darauf hin, dass die Verwaltung darauf dringen möge, die Baumreste endlich zu beseitigen. Bauamtsleiterin Andrea Asse antwortete, dass man das bereits getan habe, jedoch der Landesbetrieb zuständig sei. Mehr könne man nicht tun.

Eichen sind besonders anfällig

Immerhin hat die Gemeindeverwaltung jetzt einen Überblick über die Schäden. „Insgesamt waren 148 Bäume im gesamten Gemeindegebiet derart in Mitleidenschaft gezogen, dass diese entweder bereits umgefallen waren oder aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden mussten“, teilt Christian Duchrau vom Sachgebiet Bauverwaltung der Gemeinde mit. Und das seien nur jene Bäume, die komplett gerodet werden mussten und sich auf gemeindeeigenem Grund befanden. Diverse Astausbrüche und Kronenschäden seien dabei nicht berücksichtigt worden. Besonders die südlichen Bereiche der Gemeinde seien betroffen gewesen – Blumenthal, Grabow, Königsberg, Dahlhausen, Rosenwinkel.

Auffällig dabei: Vor allem Eichen fielen dem Sturm zum Opfer. 46 Prozent (68 Stück) seien betroffen gewesen. Mit großem Abstand folgen Buchen (22, 15 Prozent) und Birken (21, 14 Prozent). Robinien (acht, fünf Prozent) und Pappeln (vier, drei Prozent) waren dagegen nur am Rande betroffen. Dass Eichen so stark beschädigt wurden, könne laut Christian Duchrau daran liegen, dass ihnen eine Pfahlwurzel fehlt. Aber auch das Laub an den Ästen und der aufgeweichte Boden hätten dazu beigetragen.

Von Björn Wagener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg