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Ostprignitz-Ruppin Sturmschäden noch nicht restlos beseitigt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sturmschäden noch nicht restlos beseitigt
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00:19 05.01.2018
Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen schreddern Holz von sturmgeknickten Bäumen am Straßenrand. Hier sind sie an der L 15 aktiv. Quelle: Björn Wagener
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Herzsprung

Stück für Stück verschwinden die Reste der Bäume, die die beiden Stürme im Oktober geknickt hatten. Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen arbeiten die Straßenränder mit Kettensägen und Häcksler ab – so wie hier an der Landesstraße 15 nahe Herzsprung. Die Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn nach wie vor finden sich umgestürzte Bäume und Wurzelteller in den Seitenbereichen.

Deshalb wies auch Werner Goldmann, Ortsvorsteher aus Grabow, jüngst vor den Gemeindevertretern darauf hin, dass die Verwaltung darauf dringen möge, die Baumreste endlich zu beseitigen. Bauamtsleiterin Andrea Asse antwortete, dass man das bereits getan habe, jedoch der Landesbetrieb zuständig sei. Mehr könne man nicht tun.

Eichen sind besonders anfällig

Immerhin hat die Gemeindeverwaltung jetzt einen Überblick über die Schäden. „Insgesamt waren 148 Bäume im gesamten Gemeindegebiet derart in Mitleidenschaft gezogen, dass diese entweder bereits umgefallen waren oder aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden mussten“, teilt Christian Duchrau vom Sachgebiet Bauverwaltung der Gemeinde mit. Und das seien nur jene Bäume, die komplett gerodet werden mussten und sich auf gemeindeeigenem Grund befanden. Diverse Astausbrüche und Kronenschäden seien dabei nicht berücksichtigt worden. Besonders die südlichen Bereiche der Gemeinde seien betroffen gewesen – Blumenthal, Grabow, Königsberg, Dahlhausen, Rosenwinkel.

Auffällig dabei: Vor allem Eichen fielen dem Sturm zum Opfer. 46 Prozent (68 Stück) seien betroffen gewesen. Mit großem Abstand folgen Buchen (22, 15 Prozent) und Birken (21, 14 Prozent). Robinien (acht, fünf Prozent) und Pappeln (vier, drei Prozent) waren dagegen nur am Rande betroffen. Dass Eichen so stark beschädigt wurden, könne laut Christian Duchrau daran liegen, dass ihnen eine Pfahlwurzel fehlt. Aber auch das Laub an den Ästen und der aufgeweichte Boden hätten dazu beigetragen.

Von Björn Wagener

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