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Sturmtief gab Friedhofsmauer den Rest

Christdorf Sturmtief gab Friedhofsmauer den Rest

Sanierungsbedürftig war die Mauer des Christdorfer Friedhofs seit Jahren, nun gab Sturmtief „Xavier“ Ende der vergangenen Woche der Mauer aber den Rest. Auf 30 Meter stürzte das Bauwerk zur Straßenseite hin ein. Christdorfs Ortsvorsteherin Kerstin Stintmann wandte sich an die Stadt Wittstock und erhielt Zusagen für rasche Unterstützung.

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Auf einer Länge von 30 Metern ist die Mauer umgestürzt.

Quelle: Privat

Christdorf. Bereits im März hatte sich Christdorfs Ortsbeirat Gedanken um eine Umgestaltung des örtlichen Friedhofs gemacht. Neben einer Verkleinerung der Fläche war damals auch eine neue Umfriedung vorgeschlagen worden. „Die gesamte Umfriedung des Friedhofes ist instabil“, betonte Ortsvorsteherin Kerstin Stintmann im März.

Beim Ortstermin wenige Tage später mit Wittstocks Ordnungsamtschef Holger Schönberg sei aber von Seiten der Stadt signalisiert worden, dass für die Umgestaltung kein Geld vorhanden sei. „Unsere Ideen konnten also vorläufig nicht umgesetzt werden“, erinnerte sich die Ortsvorsteherin.

Christdorfs Ortsvorsteherin hofft auf eine neue Umfriedung

Christdorfs Ortsvorsteherin hofft auf eine neue Umfriedung.

Quelle: Christamaria Ruch

Habe vor einigen Monaten ein Gutachter noch die Stabilität der sich selbst tragenden Jahrzehnte alten Friedhofsmauer bescheinigt, ist man nun eines Besseren belehrt worden. Als Sturmtief „Xavier“ Ende der vergangenen Woche über die Region fegte, zog es auch die Mauer in Mitleidenschaft. „Das Stück zur Straße nach Königsberg ist auf einer Länge von 30 Metern umgestürzt“, berichtet Kerstin Stintmann. Ein Absperrband sei provisorisch gezogen worden, auf die lange Bank dürfe das Thema von der Stadt aber nun nicht mehr geschoben werden. Abermals wandte sich Kerstin Stintmann an die Stadtverwaltung. Die will nun rasch handeln.

Nächste Woche Termin vor Ort

„Die Standfestigkeit der verbliebenen Mauer wird geprüft“, informiert Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert. Dann entscheide sich, ob es lohne die Mauer wiederzuerrichten. „Sollte das nicht der Fall sein, werden mögliche alternative Varianten geprüft“, so der Sprecher. In der kommenden Woche solle es einen Termin vor Ort mit den Beteiligten geben.

Eine Verkleinerung des Geländes werde in die Überlegungen einbezogen. Jean Dibbert betonte in dem Zusammenhang die Bedeutung von Umfriedungen als Schutz vor Wildtieren.

Von Christian Bark

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