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Ostprignitz-Ruppin Supermarkt-Kauf nicht ausgeschlossen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Supermarkt-Kauf nicht ausgeschlossen
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00:18 24.10.2016
Die Zukunft des Supermarktes ist immer noch ungewiss. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Die Kyritzer Stadtverordneten haben im nichtöffentlichen Teil ihrer jüngsten Sitzung Bürgermeisterin Nora Görke ermächtigt, „bei Bedarf Verhandlungen zum Erwerb des Grundstücks Johann-Sebastian-Bach-Straße 20 aufzunehmen“. Das ist dem aktuellen Amtsblatt der Stadt zu entnehmen.

Johann-Sebastian-Bach-Straße 20, das ist die Adresse des seit Jahresmitte geschlossenen Supermarktes Kersten. Das Gebäude inklusive das angrenzenden Imbiss’ war im Juni versteigert worden. Supermarktbetreiber Klaus Kersten hatte schon Monate zuvor seinen Ausstieg angekündigt. Was der neue Eigentümer mit der Immobilie vorhat, liegt bislang im Dunkeln.

Der Markt galt als wichtiger Kundenmagnet

Allerdings will man sich in Kyritz nicht mit dem Verlust des einzigen zentrumsnahen Lebensmittelversorgers zufriedengeben. Der Markt galt als wichtiger Kundenmagnet für die Innenstadt. Auch viele Bewohner des Stadtzentrums vermissen ihn schmerzlich.

Bereits im vergangenen Dezember beschlossen die Stadtverordneten daher, in die künftige ­Nutzung des Grundstücks einzugreifen. Einstimmig sprachen sie sich für die Aufstellung eines Bebauungsplanes aus, der sich zum Ziel setzt, „den Lebensmittelmarkt im Altstadtbereich als einen der wenigen Magnet­betriebe zu erhalten und zu stärken.“ Soll heißen: Der neue Besitzer kann mit der Immobilie nicht machen, was er will. Baurechtlich gibt die Stadt der Nutzung für den Lebensmittel­einzelhandel klar den Vorzug.  Zugleich suchte die Kommune das  Gespräch mit dem Eigentümer des Marktes.

Offenbar will man sich alle ­Optionen zur Steuerung offenhalten. In diesem Sinne sei auch die jetzt erteilte Ermächtigung zu Kaufverhandlungen zu verstehen, erklärt Bürgermeisterin Nora Görke. Auf Anfrage betonte sie, dass die Stadt keineswegs beabsichtige, Eigentümer eines Supermarktes zu werden. „Es geht eher darum, im Falle eines Falles die städtebauliche Entwicklung in unserem Sinne beeinflussen zu können. Nach meiner Meinung sind da aber eher die marktwirtschaftlichen Player am Zuge.“

Von Alexander Beckmann

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