Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Supermarkt-Kauf nicht ausgeschlossen

Kyritz Supermarkt-Kauf nicht ausgeschlossen

Die Kyritzer Stadtverordneten haben Bürgermeisterin Nora Görke ermächtigt, bei Bedarf in Kaufverhandlungen über den ehemaligen Supermarkt Kersten im Stadtzentrum einzutreten. Damit wolle man sich alle Optionen offenhalten, die künftige Nutzung der Immobilie im Sinne der Stadt zu beeinflussen.

Voriger Artikel
Veranstalter ziehen positive Bilanz
Nächster Artikel
Oldiebasar: Sonntag erstmals kein Verkaufstag

Die Zukunft des Supermarktes ist immer noch ungewiss.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Die Kyritzer Stadtverordneten haben im nichtöffentlichen Teil ihrer jüngsten Sitzung Bürgermeisterin Nora Görke ermächtigt, „bei Bedarf Verhandlungen zum Erwerb des Grundstücks Johann-Sebastian-Bach-Straße 20 aufzunehmen“. Das ist dem aktuellen Amtsblatt der Stadt zu entnehmen.

Johann-Sebastian-Bach-Straße 20, das ist die Adresse des seit Jahresmitte geschlossenen Supermarktes Kersten. Das Gebäude inklusive das angrenzenden Imbiss’ war im Juni versteigert worden. Supermarktbetreiber Klaus Kersten hatte schon Monate zuvor seinen Ausstieg angekündigt. Was der neue Eigentümer mit der Immobilie vorhat, liegt bislang im Dunkeln.

Der Markt galt als wichtiger Kundenmagnet

Allerdings will man sich in Kyritz nicht mit dem Verlust des einzigen zentrumsnahen Lebensmittelversorgers zufriedengeben. Der Markt galt als wichtiger Kundenmagnet für die Innenstadt. Auch viele Bewohner des Stadtzentrums vermissen ihn schmerzlich.

Bereits im vergangenen Dezember beschlossen die Stadtverordneten daher, in die künftige ­Nutzung des Grundstücks einzugreifen. Einstimmig sprachen sie sich für die Aufstellung eines Bebauungsplanes aus, der sich zum Ziel setzt, „den Lebensmittelmarkt im Altstadtbereich als einen der wenigen Magnet­betriebe zu erhalten und zu stärken.“ Soll heißen: Der neue Besitzer kann mit der Immobilie nicht machen, was er will. Baurechtlich gibt die Stadt der Nutzung für den Lebensmittel­einzelhandel klar den Vorzug.  Zugleich suchte die Kommune das  Gespräch mit dem Eigentümer des Marktes.

Offenbar will man sich alle ­Optionen zur Steuerung offenhalten. In diesem Sinne sei auch die jetzt erteilte Ermächtigung zu Kaufverhandlungen zu verstehen, erklärt Bürgermeisterin Nora Görke. Auf Anfrage betonte sie, dass die Stadt keineswegs beabsichtige, Eigentümer eines Supermarktes zu werden. „Es geht eher darum, im Falle eines Falles die städtebauliche Entwicklung in unserem Sinne beeinflussen zu können. Nach meiner Meinung sind da aber eher die marktwirtschaftlichen Player am Zuge.“

Von Alexander Beckmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg