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Ostprignitz-Ruppin Supermarktpläne in Wusterhausen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Supermarktpläne in Wusterhausen
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02:17 16.01.2016
Seit Wochenbeginn laufen Demontagearbeiten auf dem Gelände des Kfz-Service Baumgarten. Quelle: Alexander Beckmann
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Wusterhausen

Nach rund 25 Jahren ist nun zumindest in Wusterhausen Schluss. Die Firma Baumgarten zählte Anfang der 90er Jahre zu den Ersten weit und breit, die in großem Stil in den Autohandel einstiegen. Die Zeit des Booms ist lange vorbei. Jetzt packen Heike und Kars­ten Baumgarten ihre Sachen und verlassen die Stadt. Die Gebäude in der Berliner Straße sind inzwischen viel zu groß für ihre auf französische Fabrikate spezialisierte Kfz-Werkstatt. Sie wird in Damm bei Friesack in der Hauptstraße 9a einen neuen Standort erhalten. „Wir wollen dort im Frühjahr wieder aufmachen“, kündigt Heike Baumgarten an. In Notfällen bleibe man für die Kundschaft aber jederzeit erreichbar (Telefon 0176/96 90 60 09).

Für das knapp einen halben Hektar große Firmengelände am südlichsten Zipfel des Stadtgebietes hat sich ein neuer Eigentümer gefunden. Das Unternehmen Ratisbona Gradl aus der Nähe von Regensburg plant dort die Errichtung eines Verbrauchermarktes und hat bereits vor knapp zwei Jahren bei der Gemeinde die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes beantragt. Ratisbona Gradl hat sich auf den Bau von Geschäftshäusern spezialisiert. Kunden waren in der Vergangenheit vor allem Netto, aber auch Edeka, Rewe, Lidl oder Aldi.

Mitte vergangenen Jahres haben die Wusterhausener Gemeindevertreter den Bebauungsplan befürwortet. Derzeit steht noch die Genehmigung von Seiten des Landkreises aus.

Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass das Unternehmen die Errichtung eines mindestens 800 und maximal 900 Quadratmeter großen Einzelhandelsmarktes plant, eines sogenannten Vollsortimenters – für welchen Betreiber, blieb bislang offen. Hinzu kommen Stellflächen für bis zu 53 Pkw, eine Laderampe und zwei Zufahrten von der Berliner Straße aus.

Bei der Erarbeitung des Bebauungsplanes gingen sowohl Planer als auch Gemeindevertreter davon aus, dass der Neubau das Einzelhandelsangebot der Stadt sinnvoll erweitert. In der Begründung heißt es: „Die Nahversorgungsstrukturen der Gemeinde Wusterhausen/Dosse sind aktuell durch einen unterdurchschnittlichen Flächenbesatz und erhebliche Kaufkraftabflüsse gekennzeichnet.“ Erst vor einigen Jahren schloss Lidl seinen Wusterhausener Markt. Eine gravierende Überschneidung mit den bestehenden örtlichen Angeboten ist laut Planung nicht zu erwarten.

Von Alexander Beckmann

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