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„Swiss Krono Waldpark“ fertig

Heiligengrabe „Swiss Krono Waldpark“ fertig

Traubeneichen, Wald-Kiefern und Schwarz-Pappeln wachsen jetzt hier: Auf 2,7 Hektar ist bei Heiligengrabe ein Waldbiotop entstanden, das jetzt Besuchern wie Schulklassen offenstehen soll. Der „Swiss Krono Waldpark“ liegt der Gemeinde wie dem größten Wirtschaftsunternehmen vor Ort am Herzen.

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Stolz auf den fertigen Waldpark (v.l.): Rainer Gawenda, Uwe Petzold, Hendrik Hecht und Holger Kippenhahn

Quelle: Fotos (5): Bernd Atzenroth

Heiligengrabe. Als die Krono-Unternehmen 2013 ihr 20-jähriges Bestehen am Standort Heiligengrabe gefeiert hatten, wollten die Firmenchefs keine Geschenke. Stattdessen konnten die Gratulanten ein Projekt unterstützen, das nun, drei Jahre später, in Heiligengrabe Realität geworden ist: „Swiss Krono Waldpark“ heißt es, und Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn freut sich sehr darüber. Nun präsentierte er gemeinsam mit Krono-Geschäftsführer Hendrik Hecht, Krono-Marketingleiter Uwe Petzold und Rainer Gawenda von der Wittstocker Gartenbaufirma Gawenda die fertige Anlage.

Im Grunde trifft die Bezeichnung „Park“ nur zum Teil das, was hier entstanden ist: Denn ein perfekt durchgestylter Park im herkömmlichen Sinne ist dies nicht. Auf 2,7 Hektar Fläche ist in ein bestehendes Biotop hinein Wald angepflanzt worden, der sich nun naturbelassen weiterentwickeln darf. Es handelt sich um heimische, aber zum Teil auch seltene Baumarten, Traubeneichen, Winterlinden, Wald-Kiefern oder auch Schwarz-Pappeln. Angelegt wurde der Park im Dezember 2014, die ursprüngliche Bepflanzung der Fläche erfolgte Anfang der 90er Jahre durch die Kommune.

Die Kommune hat hierfür das Grundstück zur Verfügung gestellt – eine Grünfläche innerhalb des Gewerbegebiets Heiligengrabe-Liebenthal, die von Anfang an als Biotop ausersehen war. Mit den Geldern vom Firmenjubiläum konnte eine zusätzliche Bepflanzung finanziert werden, die die Firma Gawenda im Auftrag von Swiss Krono und nach den Plänen des Architekturbüros BW & P Landschaftsarchiteken, Markus Thelen besorgte.

Die Absicht von Swiss Krono ist es, „den Menschen in der Region auf einer extensiv bewirtschafteten Fläche Waldbiotope als natürliche Lebensräume von Flora und Fauna zur Verfügung zu stellen“, wie es dazu auf den großen Hinweistafeln heißt, die an der Nadelbach-Grundschule und am Eingang zum Gelände aufgestellt worden sind.

Das wilde Wachstum ist also zentraler Bestandteil des Konzepts für ein Areal, das von Schulklassen wie auch Familien zu pädagogischen Zwecken genutzt werden kann: Die Bäume sollen hier in ihrem natürlichen Umfeld gezeigt werden. Die Nadelbach-Grundschule ist nicht weit weg, und auch das Kronotex-Werk ist in Sichtweite – was auch beabsichtigt ist, wie Hendrik Hecht erläuterte. „An unserem Standort wird Holz verarbeitet – so gesehen passt das ganz gut zu uns“, sagte der Firmenmanager zur Motivation für ein solches Projekt.

Für den Bürgermeister wiederum ist dies ein weiteres Projekt, um das wichtigste Wirtschaftsunternehmen vor Ort enger mit der Kommune zu verzahnen. Schließlich sei Krono auch schon in der Grundschule aktiv und unterstütze mit der Mobilen Fabrik den Werkunterricht.

Zur Kennzeichnung der Bäume sind massive Schilder angefertigt worden. Uwe Petzold hat zum Ortstermin eines mitgebracht, das bei den angepflanzten Traubeneichen aufgestellt und über diese Baumart Auskunft geben soll. Angepflanzt worden sind laut Rainer Gawenda 125 Bäume. Sie hatten alle schon eine mittlere Stärke, die gut anwächst. Es ist schon ein lauschiges Plätzchen. Für Besucher sind auch ein paar hölzerne Sitzgelegenheiten geschaffen worden. Inmitten des Parks gibt es eine kleine Wasserfläche, zu dem man auch gehen kann. Sicher werden hier viele Spaziergänger hinkommen. Allerdings: Kippenhahn will auch ein Schild anbringen lassen, das darauf hinweist, dass die Begehung des Geländes auf eigene Gefahr ist. Denn gerade weil es nicht intensiv gepflegt werden soll, scheint Vorsicht angebracht,wenn man sich hier bewegt, insbesondere auf den Wegen rund um den ziemlich zugewachsenen Teich im Zentrum des Waldparks.

Die Wege waren nach der Anpflanzung im Jahr 2015 auch so schnell zugewachsen, dass sie wieder komplett freigeschnitten werden mussten. Selbst ein Wege-Belag mit Rindenmulch verhinderte dies nicht vollends. Ständige Pflege und regelmäßiges Mähen durch den gemeindlichen Bauhof wird also vonnöten sein.

Holger Kippenhahn hat einen besonderen Wunsch: „Die Besucher der Landesgartenschau 2019 in Wittstock sollen hierhin kommen – quasi als Außenstandort.“

Von Bernd Atzenroth

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