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Ostprignitz-Ruppin Tango Argentino im Schloss
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tango Argentino im Schloss
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00:18 16.08.2017
Schloss Vichel ist der perfekte Rahmen für die Tangueros. Quelle: Regine Buddeke
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Vichel

Tango tanzen kann man eigentlich überall. Die Menschen in Buenos Aires tanzen ihn auf Straßen und Plätzen, in Salons und Kaschemmen, in Sälen und Studios. Und auch die Neuruppiner Tangoszene ist erfinderisch, wenn es ums Ausprobieren neuer Lokalitäten für die Milongas geht – so heißen die traditionellen Tanzveranstaltungen der Tangueros. Einen besonders schönen Ort haben Sabine Schattschneider und Torsten Mailand bereits vor einem Jahr in Schloss Vichel gefunden. Unterm Kronleuchter, zwischen geschwungenen Stühlen und klassizistischen Flügeltüren tanzt es sich so stilvoll wie kaum irgendwo. Und das wissen die Tangueros zu schätzen. Bereits zum fünften Mal fand am Sonnabend die Milonga in Vichel statt. Die Tänzer bringen Häppchen fürs Büfett mit – danach wird losgeschwoft. Zuvor gab es jedoch noch einen Schnupperkurs für interessierte Tango-Laien.

Andrea Fabian und Mann Thomas bei ihrer ersten Tango-Lesson. Sabine Schattschneider (M.) ist zufrieden. Quelle: Regine Buddeke

„Wir haben heute gelernt, dass die Führung das A und O ist“, erzählt Andrea Fabian, die mit ihrem Mann Thomas gerade die erste Lektion hinter sich hat. „Das hat mir beim Tanzen oft Schwierigkeiten bereitet“, so die taffe Frau, die es auch schon mit Salsa probiert hat. „Ich musste mich am Anfang zwar sehr konzentrieren, aber irgendwann schwingt man mit der Musik mit“, schwärmt sie. Dazu die tolle Lokation und die warmherzige Anleitung. „Die beiden haben das wunderbar gemacht“, zollt sie Sabine Schattschneider und Torsten Mailand Lob und Dank. „Wenn ihr wieder was für Anfänger macht, kommen wir gern“, verabschiedet sich Andrea Fabian.

Schönes Ambiente für Tango: das Schloss Vichel. Quelle: Regine Buddeke

Genau das haben Schattschneider und Mailand vor. Die Fehrbelliner trainieren mittlerweile in Berlin, um ihren Tanzstil zu verfeinern und ihr Schritt-Repertoire auszubauen. Nachdem sie die Neuruppiner Sonntags-Milongas gerade in andere Hände gegeben haben, überlegen sie, in Neuruppin die Tango-Fangemeinde zu vergrößern. „Wir können Anfänger und fortgeschrittene Anfänger unterrichten“, sagt Sabine Schattschneider. Das würde den Kreis erweitern, denn die jetzigen Tangueros seien eher auf die gesellig-gemütlichen Milongas aus, als auf regelmäßiges Training. Das sei wichtig. „Ich mache regelmäßig Sport, um meine Achse zu verbessern“, sagt sie. Und es sei ein Unterschied zwischen einem Tanztee und einer echten Milonga, bei der nach drei bis fünf Tango-Titeln eines Musikers geswitcht wird: zu einem anderen Interpreten und zu einem neuen Tanzpartner. Die Pause nennt man Cortina – zu deutsch Vorhang.

Hingabe zur Musik: Sabine Schattschneider und Torsten Mailand. Quelle: Regine Buddeke

Inzwischen sind die Häppchen gegessen und die Paare strömen in den Tanzsaal: Einige schweben, andere mühen sich noch etwas übers Parkett. Aber Übung macht den Meister. Vollendeter Tango ist etwas fürs Auge.

„Heute waren drei Paare zum Schnuppern hier – oft sind es auch mehr“, erzählt Sabine Schattschneider. Abends würden manchmal bis zu 40 Paare kommen. „Da wird es dann schon voll“, sagt sie. Auch Jürgen Duffner, der das Schloss bewirtschaftet, sieht die Tangueros gern in Vichel.

Von Regine Buddeke

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