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Tansanier auf Kleeblatt-Besuch

Kirche pflegt Partnerschaft Tansanier auf Kleeblatt-Besuch

Seit mehreren Jahren bemüht sich der Kirchenkreis Kyitz-Wusterhausen um eine Partnerschaft mit einem Kirchenkreis im ostafrikanischen Tansania. Derzeit ist zum zweiten Mal eine Delegation aus dem Land in der Region zu Gast und absolviert ein vollgepacktes Besuchsprogramm.

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In Kyritz ließ sich die kleine Besuchergruppe von der Bürgermeisterin durch die Stadt führen.

Quelle: privat

Wusterhausen. Besuch von so weit her hat die Region nicht oft. Seit einer guten Woche sind auf Einladung des Kirchenkreises Kyritz-Wusterhausen vier Abgesandte des Partnerkirchenkreises Ilula aus Tansania zu Gast.

Es handelt sich um den zweiten Besuch aus dem ostafrikanischen Land, zu dem der Kirchenkreis seit etwa fünf Jahren Beziehungen pflegt. „Wir waren auch schon zweimal da“, berichtet Dorothea Bothe, Diakonin im Pfarrsprengel Wusterhausen. Im dortigen Alten Pfarrhaus sind die vier Gäste auch untergebracht.

Es geht zuallererst ums gegenseitige Kennenlernen. Und da gibt es eine Menge zu tun. Schließlich sind die Unterschiede zwischen den Völkern und Regionen ausgeprägt. Das fängt schon bei der Sprache an: Ohne Übersetzer geht wenig, zumal nicht einmal Englisch sehr viel weiterhilft. Faktische Amtssprache in Tansania ist Swahili. Aber das Interesse auf beiden Seiten ist vielleicht gerade wegen all dieser Unterschiede besonders groß.

Das Erntefest in Ganzer besucht

Entsprechend voll gepackt ist das Besuchsprogramm der Gäste. Wie schon die Delegation von vor drei Jahren macht auch die aktuelle Gruppe in fast allen Gemeinden des Kirchenkreises Station. Das Erntefest in Ganzer gehörte schon genauso zum Programm wie eine ganz ähnliche Veranstaltung in Großderschau sowie Besuche in Kyritz und Berlin. Auf genauso großes Interesse stieß am Dienstag in Breddin die Vorstellung von Kita und Schule oder die Besichtigung von Landwirtschaftsbetrieben in Neuruppin und Rohrlack. „Landwirtschaft ist unbedingt ein Thema“, sagt Dorothea Bothe, „weil die Besucher ja alle aus einer ländlich geprägten Gegend kommen und meistens auch selbst in der Landwirtschaft tätig sind.“

Ganz in diesem Sinne sind die Tansanier am Mittwochvormittag in Heilbrunn zu Gast. Am Nachmittag wartet dann schon eine Gesprächsrunde zum Thema Partnerschaft in Wusterhausen auf sie. Am Donnerstag sind dann die Stephanus-Werkstätten in Kyritz und ein Gemeindenachmittag in Dannenwalde dran. Am Abend wollen die Gäste und die Gastgeber – genauer: verschiedene Chöre aus dem Kirchenkreis – im Kyritzer Gemeindehaus gemeinsam singen. Freitag geht es nach Berlin und Sonnabend auf die Buga in Havelberg, bevor die afrikanischen Besucher am Sonntag Erntedankgottesdienste in Kyritz, Nackel und Köritz begleiten. Zum Teil wird es dabei auch Predigten der beiden mitreisenden Pastoren geben. Nach einem Abschlussabend im Wusterhausener Kaland werden sich die Gäste am Montag von Berlin aus auf die Heimreise begeben.

Von Alexander Beckmann

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