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Tanzen unterm Neuruppiner Tannenbaum

800 Besucher im JFZ Tanzen unterm Neuruppiner Tannenbaum

Die Weihnachtsparty im Neuruppiner Jugendfreizeitzentrum erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. 800 Gäste folgten in diesem Jahr dem Aufruf: „Keine Gnade unterm Tannenbaum“. Auf den zwei Ebenen legten „DJ Schmolle“ und „DJ Selekta Mik“ auf.

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Volles Haus: Im JFZ wurde an Heiligabend gerockt.

Quelle: Stoffers

Neuruppin. Alle Jahre wieder veranstaltet das Neuruppiner Jugendfreizeit-Zentrum (JFZ) an Heiligabend die Weihnachtsparty „Keine Gnade unterm Tannenbaum“. In diesem Jahr waren mehr als 800 Besucher gekommen. Die Gäste verteilten sich über die zwei Ebenen der alten Brauerei. Der hauseigene „DJ Smolle“ legte Rock und Dance, der Berliner „DJ Selekta Mik“ Hip Hop und Dancehall in der großen Halle auf. „Sleepless Theatre“ spielten im Nebenhaus Techno. Santa-Claus machte mit vorgehaltener Rute seine Runde und verteilte Süßigkeiten. Für die dürstende und hungernde Menge gab es Glühwein, Punsch und nicht ganz weihnachtliche Pommes.

Besonders stressig waren die Vorbereitungen im Vorfeld. Der neue Vorstand des JFZ um Alexander Golling (27) und die vielen ehrenamtlichen Helfer des JFZ-Kollektivs waren bis zuletzt mit der Installation der neuen Lichtanlage beschäftigt. Weil die Betriebskosten des JFZ kräftig zu Buche schlagen, wurde die alte Technik durch sparsamere LED-Lampen ersetzt. „Es war viel Arbeit, die alten Scheinwerfer und Kabel von den Traversen zu holen und das neue Material anzubauen“, sagt Alexander Golling. Die Arbeiten waren pünktlich abgeschlossen und die Weihnachtsparty stand somit unter einem ganz „neuen“ Licht.

Überhaupt soll sich im kommenden Jahr einiges im JFZ verändern, war es doch in den vergangenen Jahren recht still um den Club geworden, in dem einst Bands wie Seeed und Beatsteaks auftraten.

Seit November steht dem JFZ ein neuer Vorstand vor – und der hat sich viel vorgenommen. Die Verantwortlichen stellen Förderanträge, um die wenigen finanziellen Mittel des Clubs aufzubessern. Geplant sind neue Workshops, Filmabende und Konzerte, um die Räumlichkeiten an der Fehrbelliner Straße wiederzubeleben.

„Wir wollen wieder eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche der Region werden“, sagt Alexander Golling. Dass der Club nach wie vor gefragt ist, zeige die hohe Besucherzahl, auch wenn es im Vergleich zum Vorjahr ein paar weniger gewesen seien, so Golling. „Der Abend ist für uns der gelungene Einstand, so soll es in Zukunft weitergehen.“

Im Januar werden der Boden und die Lautsprecherboxen in der großen Halle zügig renoviert und die Werkstatt umgebaut. Am Sonnabend, 6. Februar, öffnet das JFZ seine Tore wieder zur Party mit den Fritz-DJs.

Von Jan Philipp Stoffers

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