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160 junge Amerikaner in der Dossestadt

Teilnehmer des Blue-Lake-Sommercamps kommen bei Wittstocker Gastfamilien unter 160 junge Amerikaner in der Dossestadt

Großartige Konzerterlebnisse in der St.-Marienkirche Wittstock sind jetzt schon für den 21. und 22. Juni angekündigt. Sie sind der Höhepunkt eines Aufenthaltes von über 160 Mitwirkenden des "Blue Lake International Youth Symphony Orchester und Choir" aus den USA vom 20. bis 24. Juni in Wittstock. Untergebracht werden die Musiker bei Gastfamilien.

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160 junge Amerikaner kommen Ende Juni nach Wittstock.

Quelle: Florian Schuh

Wittstock. Die Musiker und Chormitglieder sind Schüler und Studenten, zwischen 14 und bis Mitte 20 Jahre jung. Gleich am Wochenende ihrer Anreise in Wittstock finden zwei Konzerte statt, danach wollen die Gäste üben und deutsche Lebensart bei Gastfamilien in Wittstock und den Ortsteilen kennenlernen.

Die Unterbringung und Aufnahme in Gastfamilien ist die Herausforderung für die Initiativgruppe St. Marien mit dem Organisationsteam Roswitha Hruby, Thomas Kannenberg und Pfarrer Björn Borrmann. "Ich hatte so ein Blue-Lake-Camp vor einigen Jahren in Rheinsberg erlebt und dort dafür beworben, auch Wittstock als Veranstaltungsort zu berücksichtigen", sagt Thomas Kannenberg. Das Angebot haben die Organisatoren aufgegriffen. Wittstock wird in diesem Jahr eine Etappe für Schüler aus Amerika bei ihrer Kennenlerntour zur europäischen Kultur und Lebensart sein. "Wir sind mutig ins Becken gesprungen und fast im Ziel", freut sich Thomas Kannenberg über die Bereitschaftserklärungen von Gasteltern, Musiker aus Amerika zu beherbergen.

Die Wittstocker Initiativgruppe muss nicht nur genug Unterkünfte beschaffen. Sie möchte auch sicherstellen, dass die Erwartungen der Gastschüler erfüllt werden. "Um die Konzerte mache ich mir keine Sorgen, die Akustik und das Umfeld in der St.-Marienkirche in Wittstock ist fantastisch. Das wird wunderbar gelingen und ich lade jetzt schon die Wittstocker herzlich dazu ein", sagt Kannenberg. Über den Zwischenstand sind Roswitha Hruby, Thomas Kannenberg und Björn Borrmann beruhigt, sie rechnen damit, für alle Teilnehmer Quartier bei Gasteltern zu finden. "30 Plätze brauchen wir noch. Wir nehmen die Angebote entgegen und bitten darum, gleich mitzuteilen, wieviele junge Menschen die Gasteltern aufnehmen möchten, ob Jungen oder Mädchen und ob Haustiere in der Wohnung leben. Wir müssen bei manchen Teilnehmern auch Besonderheiten beachten", sagt Kannenberg.

Einige Schüler können ein wenig deutsch. In den meisten Fällen sollten sich Quartiergastgeber englisch mit den Jugendlichen verständigen können.

"Auch die Freizeiten für die Schüler sollten bevorzugt mit den Gastfamilien gestaltet werden, um hiesige Lebensart erlebbar zu machen", berichtet Kannenberg. Über die Anforderungen informieren die Organisatoren der Initiative beim Gastelterntag am 10. Juni in der Heiliggeistkirche in Wittstock. Die Versammlung beginnt um 17.30 Uhr, Auskunft auch bei Roswitha Hruby (Tel. 01 73 / 3 95 09 21).

Von Gerd-Peter Diederich

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