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Ostprignitz-Ruppin Teilnehmerrekord beim Kyritzer Inselpokal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Teilnehmerrekord beim Kyritzer Inselpokal
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02:17 07.08.2015
Morgens liegt oft noch Nebel auf dem Kyritzer Untersee mit seinem Eiland, an dem kürzlich das Hegefischen um den Inselpokal erfolgte. Quelle: Privat
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Kyritz

Der frühe Angler fängt den Fisch. Klar also, dass auch zum diesjährigen, nunmehr 6. Hegefischen um den Inselpokal des Kreisanglerverbands Kyritz am Sonnabend schon um 7 Uhr angetreten wurde. Nicht so klar war indes, dass derart viele mitmachten, dass sofort von einem Rekord die Rede sein konnte: 68 Teilnehmer. Möglich wurde das vor allem wegen gut 20 Kindern und Jugendlichen. Sie kamen aus ihrem diesjährigen viertägigen Feriencamp des Kreisanglerverbands aus Blumenthal dazu. Mit 33 Booten ging es auf den Kyritzer Untersee immer in Sichtweite zur Insel. Gastgebender Verein war erneut der AV Elektrobau.

Drei Stunden später und nach den anschließenden Wiegerunden stand mit Casten Zehe aus Drewen der Sieger dieses Hegefischens fest, gefolgt von Maxi Markwardt vom Angelverein Kyritz auf Platz zwei und Enrico Langner aus Wusterhausen auf Platz drei.

In der Wertung folgten die Frauen mit Edda Merten (AV Kyritz) als Beste, gefolgt von Dietlind Kraatz-Schacklies (Elektrobau Kyritz) und ihrer Vereinskameradin Petra Blum.

Von den Kindern und Jugendlichen gewann Aaron Helm vom Anglerverein Petri Heil aus Lögow. Zweiter wurde Julius Kowalzik (AV Dossegrund). Tobias vom AV Aland Dreetz wurde dritter.

Die Stunde der Wahrheit schlug beim Wiegen der Fische. Quelle: Privat

„Es ist bereits gute Tradition geworden, dass die Stadt Kyritz Pokale für die Veranstaltung finanziert und die Bürgermeisterin die Übergabe vornimmt“, hieß es anschließend aus dem Kyritzer Rathaus. Da sie jedoch im Urlaub weilt, vertrat Michael Köhn sie als ihr Vize. Dabei war dieses Mal besonders unter den jüngsten Teilnehmer die Freude riesig.

Der Kyritzer Vize-Bürgermeister Michael Köhn mit den besten Junganglern. Quelle: Privat

Riesige Fische indes fingen sie nicht im Untersee, sondern im Angelcamp in Blumenthal. Dort gingen ihnen Welse, Karpfen und Störe an die Haken. „Ich hatte mal ein solches Camp über den Landesanglerverband besucht, seither bieten wir das bei uns im Kreis auch an“, erklärt Frank Stolzmann vom Präsidium des Kreisanglerverbands.

Stolzmann ist für die Jugendarbeit zuständig und gehört selbst zum Verein „Team Havel“ mit Sitz in Stüdenitz. Der Inselpokal sei zum Höhepunkt für die Kinder geworden. „Bei diesem Hegefischen waren bislang ansonsten ja kaum Jüngere dabei.“ Finanziell unterstützt wurde die Teilnahme von der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft, über die auch Boote zur Verfügung gestellt wurden. „Ansonsten hätten wir nicht mitmachen können, daher sind wir dafür sehr dankbar“, sagt Stolzmann.

Die bisherigen Feriencamps fanden in Dannenwalde am Dorfteich, in Zippelsförde und auch schon Mal in Blumenthal statt. „Es bot sich so an. Überall ist das ja nicht möglich. Schließlich sind wir auf sanitäre Einrichtungen angewiesen“, sagt der Jugendwart, laut dem es auch 2016 das dann fünfte Kinderferiencamp des Kreisanglerverbandes geben soll. Je nachdem, mit wie vielen Teilnehmern zu rechnen ist, könnte der Ort dann auch außerhalb des KAV-Gebietes liegen, so vielleicht im Rathenower Raum.

Die Erinnerungen an Blumenthal 2015 jedenfalls sind jetzt noch sehr frisch: Die 19 Kinder im Alter von von 8 bis 16 Jahren und sieben Betreuer zelteten an einem kleinen Privatteich in Blumenthal. „In diesem Jahr beteiligte sich auch das erste mal eine Jugendgruppe der Stephanus-Stiftung mit vier Jugendlichen. So war es eine Mischung aus Anglern mit Handycap und ohne“, berichtet Frank Stolzmann. Der Eigentümer Christian Frey hatte für einen guten Fischbestand mit Karpfen , Schlei, Brassen und Plötzen gesorgt. Tatsächlich ließ sich dann auch ein Stör landen.

Die Kinder mit dem stattlichen Spiegelkarpfen. Quelle: Privat

Anderntags ging es zur Forellenanlage von Marcus Grünbein an den Kattenstieg, wo Welse auf die Kinder warteten. „Wahrscheinlich warten sie immer noch, denn es gelang nicht, diese Fische zum Anbeißen zu überreden.“

Der Inhaber versuchte dann auch noch zwar zusammen mit den Kindern, die Fische zu überreden, aber es sollte nicht sein. Da er gut vorbereitet war, bekam jeder dann aber doch noch einen Fisch mit. Trotzdem stand ihnen eine leichte Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, so Stolzmann: „Aber wie sagte Marcus Grünbein: Jeder Tag ist Angeltag, aber nicht Fangtag.“ Und dass es keine Regel ohne Ausnahme gibt, zeigte sich bei der Rückkehr nach Blumenthal, als dann doch noch ein prächtiger Karpfen anbiss.

Nach dem Kyritzer Inselpokal vom Sonnabend wurde in Blumenthal ein paar Stunden lang nicht geangelt. Bernd Rohrlack übte mit den Kindern Casting. Diesen Wurfübungen auf dem Trockenen folgten am Sonntag dann die Abreise – und eine Absprache: Die Kinder wollen sich 2016 wiedersehen und womöglich dann auch wieder beim Inselpokal.

Von Matthias Anke

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