Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Telekom will Anschlüsse reparieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Telekom will Anschlüsse reparieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 10.11.2017
Die Stürme Xavier und Herwart haben in der Region mehrere Telefonleitungen zerstört, die immer noch nicht geflickt sind. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Alt Ruppin/Lindow

In Ostprignitz-Ruppin warten seit dem Durchzug von Sturm Xavier vor viereinhalb Wochen noch mehr Leute auf ihren Telefonanschluss als bisher bekannt. Bisher hatten sich lediglich Bewohner aus Charlottenhof, Buchenhaus und St. Jürgen in der Gemeinde Märkisch-Linden gemeldet. Doch auch mehrere Lindower sind seit Anfang Oktober nicht mehr über das Festnetz erreichbar und verfügen damit auch über kein Internet.

45 Minuten in der Warteschleife

„Die Überlandleitung ist an mindestens drei Stellen gerissen“, sagte am Dienstag Katrin Gleichner, die in der Granseer Straße in Lindow wohnt. Obwohl sie und Nachbarn die Telekom noch am Abend nach dem Durchzug von „Xavier“, der mit über 120 Stundenkilometern in der Region wütete, informierte, verfügen die Lindower immer noch nicht wieder über einen Festnetz-Anschluss – trotz mehrfacher Störungsmeldungen. „Meist musste ich in einer Warteschleife etwa 20 Minuten warten, um dann von einem Mitarbeiter zu hören, dass noch kein Termin genannt werden könne, wann die Leitung repariert wird“, sagte Gleichner verärgert. Am Dienstag habe sie sogar 45 Minuten in der Warteschleife gewartet, ohne einen konkreten Termin zu erfahren. „Das war bis jetzt die Krönung.“ Für die Lindowerin ist es deshalb auch kein Wunder, dass Leute den Telefonanbieter wechseln. Das hilft aber wenig, wenn man in einer Region mit nur wenigen Einwohnern lebt. Denn viele andere Anbieter nutzen das Netz der Telekom. „Die bekommen von dort auch keine Auskunft“, sagte Gleichner.

Aufatmen in Klausheide

Aufatmen darf indes Gudrun Engewicht aus Klausheide bei Alt Ruppin. Die Telekom will am Mittwoch die Überlandleitung reparieren, teilte am Dienstag ein Telekomsprecher der MAZ mit. Engewicht und die anderen Bewohner von Klausheide sind seit dem Sturm Herwart, der vor gut einer Woche über die Region zog, ohne Festnetz- und Internet-Anschluss.

Indes warten die Bewohner aus Charlottenhof, Buchenhaus und St. Jürgen in der Gemeinde Märkisch-Linden weiterhin darauf, dass ihre Anschlüsse endlich repariert werden. Der Telekom-Sprecher versprach, sich sowohl um die Fälle in Lindow als auch um die aus der Gemeinde Märkisch-Linden zu kümmern.

Von Andreas Vogel

Aufatmen im Neuruppiner Ortsteil Molchow. Die Zufahrt aus Richtung Neuruppin soll endlich saniert werden. Eigentlich sollten die Arbeiten an dem rund 800 Meter langen Straßenstück, das seit Langem eine Buckelpiste ist, längst erledigt sein. Doch es gab Probleme mit der Firma, die den Auftrag übernommen hat.

10.11.2017
Prignitz Der lange Weg zur Arbeit - Prignitz-Ruppin ist Pendlerregion

Immer mehr Menschen müssen oder wollen täglich zur Arbeit pendeln. Auch die Kreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sind Pendler-Region. Mehr als 10 000 Ostprignitz-Ruppiner arbeiten nicht an ihrem Wohnort; 7500 Auswärtspendler sind es in der Prignitz. Einige nehmen besonders lange Wege in Kauf. So fahren 450 Prignitzer zur Arbeit nach Hamburg.

10.11.2017

Die Kyritzerin Christel Redepenning hat viel Fantasie. Im geistigen Auge sah sie schon im Sommer das Kyritzer Rathaus als gigantischen Adventskalender vor sich. Damit das auch Wirklichkeit wird, holte sie sich Mitstreiter, die zusammen die Vorweihnachtszeit für alle Kyritzer zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen wollen.

10.11.2017
Anzeige