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Telekom will Anschlüsse reparieren

Lindow Telekom will Anschlüsse reparieren

Die Spätfolgen von Sturm Xavier, der vor viereinhalb Wochen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern durchs Ruppiner Land fegte, sind weitaus größer als bisher gedacht. So melden sich immer mehr Einwohner, die seitdem über keinen Anschluss für ihr Festnetztelefon und das Internet verfügen.

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Die Stürme Xavier und Herwart haben in der Region mehrere Telefonleitungen zerstört, die immer noch nicht geflickt sind.

Quelle: Peter Geisler

Alt Ruppin/Lindow. In Ostprignitz-Ruppin warten seit dem Durchzug von Sturm Xavier vor viereinhalb Wochen noch mehr Leute auf ihren Telefonanschluss als bisher bekannt. Bisher hatten sich lediglich Bewohner aus Charlottenhof, Buchenhaus und St. Jürgen in der Gemeinde Märkisch-Linden gemeldet. Doch auch mehrere Lindower sind seit Anfang Oktober nicht mehr über das Festnetz erreichbar und verfügen damit auch über kein Internet.

45 Minuten in der Warteschleife

„Die Überlandleitung ist an mindestens drei Stellen gerissen“, sagte am Dienstag Katrin Gleichner, die in der Granseer Straße in Lindow wohnt. Obwohl sie und Nachbarn die Telekom noch am Abend nach dem Durchzug von „Xavier“, der mit über 120 Stundenkilometern in der Region wütete, informierte, verfügen die Lindower immer noch nicht wieder über einen Festnetz-Anschluss – trotz mehrfacher Störungsmeldungen. „Meist musste ich in einer Warteschleife etwa 20 Minuten warten, um dann von einem Mitarbeiter zu hören, dass noch kein Termin genannt werden könne, wann die Leitung repariert wird“, sagte Gleichner verärgert. Am Dienstag habe sie sogar 45 Minuten in der Warteschleife gewartet, ohne einen konkreten Termin zu erfahren. „Das war bis jetzt die Krönung.“ Für die Lindowerin ist es deshalb auch kein Wunder, dass Leute den Telefonanbieter wechseln. Das hilft aber wenig, wenn man in einer Region mit nur wenigen Einwohnern lebt. Denn viele andere Anbieter nutzen das Netz der Telekom. „Die bekommen von dort auch keine Auskunft“, sagte Gleichner.

Aufatmen in Klausheide

Aufatmen darf indes Gudrun Engewicht aus Klausheide bei Alt Ruppin. Die Telekom will am Mittwoch die Überlandleitung reparieren, teilte am Dienstag ein Telekomsprecher der MAZ mit. Engewicht und die anderen Bewohner von Klausheide sind seit dem Sturm Herwart, der vor gut einer Woche über die Region zog, ohne Festnetz- und Internet-Anschluss.

Indes warten die Bewohner aus Charlottenhof, Buchenhaus und St. Jürgen in der Gemeinde Märkisch-Linden weiterhin darauf, dass ihre Anschlüsse endlich repariert werden. Der Telekom-Sprecher versprach, sich sowohl um die Fälle in Lindow als auch um die aus der Gemeinde Märkisch-Linden zu kümmern.

Von Andreas Vogel

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