Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Temnitz gibt Geld für Wind-Volksbegehren

Fehrbellin überlegt noch Temnitz gibt Geld für Wind-Volksbegehren

Noch bis Juli läuft das Volksbegehren gegen massiven Windradausbau in Brandenburg. Um die Menschen in Ostprignitz-Ruppin auf die Initiative aufmerksam zu machen, wollen die Initiatoren mehr Plakate und Flyer in den Umlauf bringen – das kostet allerdings Geld. Deswegen klopfen die Gegner des Wildrad-Wildwuchses jetzt auch bei den Kommunen mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an.

Voriger Artikel
Fehrbellin: Schallschutz gegen Ladenlärm
Nächster Artikel
Mehr Qualität fürs Wittstocker Warensortiment

Ingela-Toa Henning (2.v.r.) im Streitgespräch über Windrad-Wildwuchs mit Katrin Lange, Staatssekretärin im Landesplanungsministerium.

Quelle: Celina Aniol

Fehrbellin. Insgesamt 5000 Euro – also in etwa einen Euro pro Einwohner – spendiert das Amt Temnitz, um das Volksbegehren für größere Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern sowie gegen Windräder im Wald zu unterstützen. Zwar müsse sich die Gemeinde Fehrbellin nicht an genau diese Zahl klammern, wenn sie über eine Hilfe für die Initiative entscheidet, betonte Ingela-Toa Henning von der Interessengemeinschaft „Gegenwind Manker“, die am Donnerstagabend die Gemeindevertreter von Fehrbellin um Hilfe beim Volksbegehren bat. „Es sollte aber schon eine richtig substanzielle Summe sein.“

Denn die Initiatoren haben nur noch fünf Monate Zeit, um das Volksbegehren erfolgreich enden zu lassen. Sprich: um mehr als 80 000 Unterschriften zu sammeln. „Das Ganze funktioniert aber nur, wenn uns vernünftige Werbemittel für Plakate und Flyer zur Verfügung stehen“, so Ingela-Toa Henning. Ausgegeben werde davon aber nur so viel, wie viel wirklich benötigt wird. Und: Das Amt Temnitz und Fehrbellin sind nicht die einzigen, die bei dem Begehren Hilfe leisten sollen. Auch in anderen Kommunen laufen Anfragen nach finanzieller Hilfe.

Eine sofortige Zusage gab es in Fehrbellin trotz dieser Argumente nicht, da der Gemeindehaushalt noch nicht beschlossen ist und deswegen keine Auszahlungen möglich sind. Immerhin wollen sich die Gemeindevertreter auf Vorschlag ihres Vorsitzenden Hans-Peter Erdmann mit der Anfrage im Hauptausschuss am 25. Februar beschäftigen – und das Thema dann auch in die anschließende Etatberatung mitnehmen. Falls sie befürwortet wird, wird das Geld Anfang April ausgezahlt.

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg