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Ostprignitz-Ruppin Tempo-30-Schilder für sechs Einrichtungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tempo-30-Schilder für sechs Einrichtungen
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00:19 20.09.2017
Am Wittstocker Gymnasium plant der Landkreis Tempo 30. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock/Heiligengrabe

Geht es nach der unteren Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, liegt bis Ende September eine Entscheidung zu den neuen Tempo-30-Abschnitten vor Schulen, Kitas, Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern vor. Im Altkreis Wittstock plant die Behörde derzeit sechs Ausweisungen.

Dazu zählen in Wittstock der Hort und die Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“ sowie die Kita „Dossespatzen“, das Städtische Gymnasium sowie das KMG-Seniorenheim und KMG-Klinikum. Im Ortsteil Berlinchen soll die Kita „Regenbogen“ von dieser Tempo-30-Regelung profitieren. In der Gemeinde Heiligengrabe ist einzig die Kita „Haus der kleinen Strolche“ in Heiligengrabe vorgesehen. Diese Einrichtung befindet sich direkt an der Bundesstraße 189. Warum die benachbarte Nadelbachgrundschule nicht für eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorgesehen ist, ist derzeit offen. Auch diese Einrichtung gilt wegen der Lage an der Bundesstraße als gefährdeter Bereich.

Landkreis entscheidet Ende September

Wie die Pressestelle des Landkreises auf MAZ-Anfrage mitteilt, werden nun die Stadt Wittstock und die Gemeinde Heiligengrabe angehört. „Ende September werden die Entscheidungen durch den Landkreis getroffen“, so Britta Avantario. Tempo 30 gilt seit Frühjahr vor den genannten Einrichtungen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Bundesrat grünes Licht für eine Änderung der Straßenverkehrsordnung gegeben. Seit Juli liegt allen Landkreisen ein Rundschreiben des Brandenburger Verkehrsministeriums vor, das die Umsetzung regelt.

„Kita und Schule in Heiligengrabe liegen an der Bundesstraße, da kann ich nicht verstehen, warum da keine einheitliche Regelung für Tempo 30 gefunden wird“, sagte Kitaleiterin Dietlinde Bolduan gegenüber der MAZ. Und: „Warum wird darüber diskutiert, wenn Tempo 30 laut Gesetz überall gelten soll?“

Von Christamaria Ruch

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