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Tempo-30-Zone für Kyritz

Bauausschuss gibt Empfehlung ab Tempo-30-Zone für Kyritz

Bei seiner Sitzung am Donnerstag hat sich der Kyritzer Bauausschuss für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Kyritzer Innenstadt ausgesprochen. Er folgt damit dem Verkehrskonzept der Stadt, empfiehlt aber eine Reduzierung des Geltungsbereiches.

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Die gelb markierten Straßen sollen Tempo-30-Zone werden. Etwa so stellt sich der Bauausschuss das vor.

Quelle: Stadt Kyritz

Kyritz. Die Kyritzer Innenstadt soll ruhiger werden. Bei seiner Sitzung am Donnerstag sprach sich der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone aus. Er folgte damit dem vor Monaten beschlossenen „Leitbild Verkehr und Mobilität“ der Stadt – zumindest zum Teil.

Der generellen Geschwindigkeitsreduzierung im historischen Stadtkern stimmten die Ausschussmitglieder weitgehend zu. Ziel ist es unter anderem, damit puren Durchgangsverkehr weiter einzuschränken. Lediglich Jörg Dullin (CDU) äußerte Zweifel: „Für mich erschließt es sich nicht, wo da die Notwendigkeit besteht.“ Meist werde ja sowieso kaum schneller gefahren. „Mich würde es stören, wenn ich mich da nachts an Tempo 30 halten müsste.“

Nur ein geringer Zeitverlust

Bauamtsleiterin Angela Schulz widersprach: Gegenüber der jetzigen Höchstgeschwindigkeit bedeute die Reduzierung einen Zeitverlust von wenigen Sekunden bei der Durchquerung des Stadtzentrums. „Es geht um den Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Da wird oft sehr schnell gefahren.“ Bürgermeisterin Nora Görke gab zu bedenken, dass die Johann-Sebastian-Bach-Straße nach ihrer Sanierung durchaus zum schnelleren Fahren einladen könnte. Außerdem verwies sie auf den Lärmschutz. Thomas Michaelis (SPD) schloss sich an: „Wir wollen die Innenstadt ja auch als Wohnlage attraktiv halten.“

Der Bauausschuss bevorzugt im Übrigen die Einrichtung einer Tempo-30-Zone gegenüber dem Aufstellen einzelner 30er-Schilder an allen Straßen. Davon wären nämlich sehr viele nötig, was der Übersicht nicht zuträglich wäre. Die Zone würde nur an den Zufahrten zum Stadtzentrum angezeigt. Sie bedeutet allerdings auch, dass grundsätzlich „rechts vor links“ gilt.

Tempo 30 nur auf dem Innenstadtring und der Holzhausener Straße

Zugleich empfahl der Ausschuss eine Abweichung vom ursprünglich beschlossenen Verkehrskonzept: Tempo 30 soll nur auf dem Innenstadtring und in der Holzhausener Straße gelten. Das Konzept hatte noch weitere, angrenzende Straßen einbezogen.

Bis die Schilder aufgestellt werden, kann es noch dauern: Zum einen steht das abschließende Votum der Stadtverordneten aus. Sie tagen Ende April. Zum anderen gibt es derzeit offenbar erhebliche Verzögerung bei der Bearbeitung entsprechender Anträge bei der Kreisverwaltung.

Von Alexander Beckmann

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