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Ostprignitz-Ruppin Theatersommer Netzeband beginnt am Freitag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Theatersommer Netzeband beginnt am Freitag
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15:00 27.06.2013
Das Königspaar: Andreas Klein und Judith Steinhäuser. Quelle: Peter Geisler

Erst wird es bizarr, dann paradox und schließlich stürmisch. Das Team vom Theatersommer Netzeband startet morgen in seine neue Saison – traditionell mit dem Dylan-Thomas-Klassiker „Unter dem Milchwald“. Die schrille Inszenierung mit 53 überlebensgroßen Puppen wird seit 1996 während des Festivals gespielt.
Am Sonntag erlebt Alice im Gutspark hinter der Temnitzkirche ihre absurden Abenteuer: Erneut zeigen die Netzebander Theatermacher das FamilienstückAlice im Wunderland“. Diesmal entführt die Schauspielerin Alice Bauer die Zuschauer in ihre fantasievolle Welt. Die quirlige 24-Jährige wirkt so allerliebst, dass man ihr bis ans Ende der Welt folgen würde, um keines ihrer verrückten Abenteuer zu verpassen. Die Berlinerin bezaubert mit Ausstrahlung und Energie. Als sie sich um die Rolle der Alice beworben hatte, war es eigentlich schon zu spät. Nur weil sie hartnäckig blieb, wurde sie doch noch zum Casting eingeladen und hat sich schließlich gegen mehr als 30 jun-ge Frauen durchgesetzt. „Alice war schon immer mein Lieblingsmärchen. Dadurch, dass ich auch so heiße, hatte ich in der Kindheit viel damit zu tun“, sagt Alice Bau-er. Seit zwei Wochen hat sie ihr Schauspieldiplom in der Tasche. Der Theatersommer sei eine tolle Open-Air-Erfahrung: „Ich bin verblüfft von der Gemeinschaft und dem Spielort. Es ist großartig.“ An jedem Juli-Wochenende wird sie auf der Bühne stehen.
Die Akteure um den künstlerischen Leiter Frank Matthus starten außerdem mit einer neuen Trilogie: Nach Wagners „Ring des Nibelungen“ und Goethes „Faust“ wagen sie sich nun an Shakespeare-Stücke. Ab Ende Juli wird in Netzeband „Der Sturm“ aufgeführt. Für 2014 und 2015 kündigt Matthus „Der Widerspenstigen Zähmung“ und „Richard III.“ an.
Wie jedes Jahr will Hartmut Genz aus Hamburg zum Theatersommer kommen – dieses Mal aber nicht nur als Besucher, sondern als Akteur. Der Maler und Grafiker, der in Rüthnick aufgewachsen ist, hat die bisherigen Inszenierungen in fesselnde Bilder umgesetzt. Morgen um 19 Uhr wird seine Ausstellung in der Temnitzkirche eröffnet. Ab 20.30 Uhr tanzen dann die Milchwald-Puppen durch den Gutspark.

Von Katharina Kastner

Den Spielplan, Infos zu Stücken und einen Ticketverkauf finden Sie hier

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