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Ostprignitz-Ruppin Wolfswachen mit Mahnfeuer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wolfswachen mit Mahnfeuer
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11:04 07.03.2018
Wölfe wie dieser haben in der Vergangenheit für Ängste bei Landwirten und Viehhaltern gesorgt. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Landwirte, Schäfer und Pferdehalter sorgen sich um ihre Weidetiere, denn im vergangenen Jahr haben Wölfe auf vielen Weiden Jungtiere gerissen. Für Lämmer, Kälber oder Fohlen ist das Risiko besonders groß, wenn Isegrim auf Beutezug geht.

Der Ruf danach, den Wolf in das Jagdgesetz aufzunehmen, wird immer lauter, angesichts der steigenden Zahlen der bisher streng geschützten Raubtiere. Um ein Zeichen zu setzen, rufen Landwirte und Jagdgenossenschaften auch in diesem Jahr wieder zur Teilnahme an Wolfswachen auf. Bereits im April 2017 trafen sich rund 100 Menschen in Michaelisbruch (Ostprignitz-Ruppin) bei einer Protestaktion, zu der der Bauernbund Brandenburgs aufgerufen hatte.

Viele Märker nehmen an Wolfswachen teil

Prignitzer und Mecklenburger Bauern trafen sich im Sommer zur ersten länderübergreifenden Wolfswache, an der über 350 Landwirte, Jäger, Vertreter von Zuchtverbänden und Bewohner der Landkreise teilnahmen. Initiiert hatten diese Mahnfeuer die Bauernverbände. Die Weidetierhalter fordern immer wieder ein Umdenken in der Politik, ein Überarbeiten der bisherigen Richtlinien sowie angemessenen Schadensausgleich.

Am kommenden Wochenende, am Freitag, 9. März, treffen sich Tierhalter ab 19 Uhr bei der 2. landesweiten Nacht der Wolfswachen an etwa 15 Standorten in Brandenburg und Berlin. In den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz -Ruppin finden Wolfswachen in Lennewitz, Birkholz, Teetz und Michaelisbruch statt.

Seit einigen Jahren wird der 30. April von Umweltverbänden als „Tag des Wolfes“ begangen, ein bundesweiter Aktionstag zum Schutz freilebender Wölfe.

Von Cornelia Felsch

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