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Tierischer Spaß rund um das Arboretum Dreetz

25. MAZ-Osterspaziergang Tierischer Spaß rund um das Arboretum Dreetz

Beim 25. MAZ-Osterspaziergang spielte das Wetter erst nicht mit, doch dann kam mit Klärchen beste Laune auf in Lüttgen Dreetz. Wie gewohnt kamen die Gäste auf dem Gelände und den Wanderungen drumherum voll auf ihre Kosten. Am Rande wurde jedoch bekannt, dass es dieses Jahr zum ersten Mal kein „Arboretumfest“ geben wird. Dafür aber laden die Dreetzer andernorts ein.

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Vor allem den Kindern bereitete die sechs Wochen junge Ziege Alma viel Freude

Quelle: Matthias Anke

Dreetz. Irgendwo bei 250 lag die Besucherzahl am Karsonnabend beim diesjährigen MAZ-Osterspaziergang in Dreetz und damit im unteren Bereich in der Geschichte dieser Wanderungen. Kein Wunder, hatten doch viele Wetterdienste 100 Prozent Regenwahrscheinlichkeit für die Mittagszeit angegeben. Doch Kenner wissen: Der Spaziergang erfolgt bei jedem Wetter. Es braucht dann nur die richtige Kleidung. So ist das seit 1993 schon. Selbst Schneetreiben gab es einst. Und weil trotzdem immer durchgehalten wurde, konnte auch diese Jubiläumswanderung starten: Es war die 25. Aktion ihrer Art.

Dass aber es noch kein ganzes Jahrzehnt ist, dass die Wanderung in Lüttgen Dreetz erfolgt, erfuhren die Gäste in einer kleinen Rückschau. Erinnert wurde daran, wie alles anfing, und zwar mit der Idee von MAZ-Kollegen rund um den früheren Kyritzer Redaktionsleiter Wolfgang Hörmann, einfach mal selbst etwas auf die Beine zu stellen. So ließ es sich am Dienstag nach Ostern schließlich auch noch über etwas anderes berichten, als fortlaufend Osterfeuer abzulichten.

Der MAZ-Osterspaziergang erfolgte einst auch schon an anderen Orten

Seinen Lauf nahm alles zuerst in Bantikow. Gewandert wurde dann auch in Wusterhausen und danach viele Jahre lang in Bork am Obersee. Auch der Neustädter Gestütswald eignete sich einst für den MAZ-Osterspaziergang. Erst im Arboretum Lüttgen Dreetz aber, dieser Gehölzsammlung der Landeswaldoberförsterei Grünaue, sollte die Erfolgsstory nicht nur fortgeschrieben werden, sondern sich auch eine richtige Heimat finden.

Doris Reumuth erklärte den Kindern Spannendes rund um den Wald

Doris Reumuth erklärte den Kindern Spannendes rund um den Wald.

Quelle: Matthias Anke

Mit dabei war dort auch dieses Mal natürlich wieder Förster Roland Protz, der den Gästen alles zeigte. Wer lieber 4,5 Kilometer wandern wollte, um binnen dieser zweieinhalb Stunden Interessantes über die im Wald verborgene frühere Pulverfabrik zu erfahren, ging mit dem Dreetzer Heimatforscher Joachim Ribbe mit. Ihm folgten rund 50 Neugierige und Naturliebhaber. Die Standorte früherer Arbeiter-Baracken, die Ölberge, aber auch Säurelager standen auf dem Programm.

Etwa 50 Wanderer nahmen an der Tour teil, die Heimatforscher Joachim Ribbe anbot und die über das Areal der einstigen Pulverfabrik führte

Etwa 50 Wanderer nahmen an der Tour teil, die Heimatforscher Joachim Ribbe anbot und die über das Areal der einstigen Pulverfabrik führte.

Quelle: Joachim Ribbe

Unterdessen begaben sich viele der kleinen Gäste auf die Spur des Osterhasen. Bei der Eiersuche half ihnen die vierjährige Spürnase Cira. Der wahre Star dieser Wanderung zur Obstwiese jedoch war nicht die Labrador-Hündin, sondern Alma, eine gerade mal sechs Wochen junge Ziege. Sie hielt alle auf Trab und war das zugleich beliebteste Fotomotiv. Mitgebracht wurden die Tiere einmal mehr von Familie Reumuth. Doris Reumuth gehört schließlich wie auch Michael Noack zu Roland Protz’ Försterkollegen.

Das „Timann-Duo“ sorgten auch in diesem Jahr für Musik im Arboretum

Das „Timann-Duo“ sorgten auch in diesem Jahr für Musik im Arboretum.

Quelle: Matthias Anke

Dass auch dieses Mal alles zur Zufriedenheit der Arboretum-Besucher gelang, dazu trugen wie immer auch der Förderverein Dreetz und die Feuerwehr bei sowie der Jugendclub und die zahlreichen Akteure an den Ständen vom Blumenmann bis zum Imker.

Wie immer im Einsatz

Wie immer im Einsatz: Mitglieder der Feuerwehr Dreetz.

Quelle: Matthias Anke

Neustädter Homburg-Schülerinnen sammelten mit einem Kuchen-Basar Geld für ihre Abi-Ballkasse. Am 24. Juni soll dann im Stadtsaal Wusterhausen gefeiert werden. Jetzt aber stehen erst mal die Prüfungen an, wie zu erfahren war.

Die Neustädter Homburg-Schülerinnen Maria, Sophie und Lea (vlnr) organisierten einen Kuchenbasar für ihre Abi-Ballkasse

Die Neustädter Homburg-Schülerinnen Maria, Sophie und Lea (v.l.n.r.) organisierten einen Kuchenbasar für ihre Abi-Ballkasse.

Quelle: Matthias Anke

Kein Arboretumfest zugunsten von Dorfjubiläum und Feuerwehrparty

Und auch in Dreetz wird dieses Jahr noch gefeiert, allerdings so sehr, dass ein anderes Fest dafür abgesagt ist: „Wir werden das Arboretumfest zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 ausfallen lassen. Denn das Dreetzer Jubiläum wird schon groß gefeiert. Und auch bei der Feuerwehr ist demnächst einiges los. Das reicht für so ein Dorf“, erklärte Roland Protz am Rande des Osterspaziergangs. Zwei so große Ereignisse fielen in Dreetz schließlich nicht oft zusammen: Die Jubiläen 680 Jahre Dreetz und 30 Jahre Heimatstube Dreetz werden am Wochenende des 16.  und 17. Juni gefeiert.

Die Feuerwehr lädt bereits für den 30. April zu sich ein. Die Übergabe des umgebauten Gerätehauses samt neuem Löschfahrzeug soll nachgefeiert werden. Um 14 Uhr beginnt das Programm. Es endet am Abend mit dem Tanz in den Mai, dem am nächsten Morgen ein Frühschoppen folgt.

Roland Protz versicherte jedoch, dass es 2018 dann wieder das große Volksfest im Arboretum geben wird. Und ebenso klar ist, dass man sich auch den MAZ-Osterspaziergang rund um das Gelände an der Bartschendorfer Straße schon heute im Kalender vermerken darf.

Von Matthias Anke

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