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Ostprignitz-Ruppin Tierpark-Team trauert um Wolf Ivo
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tierpark-Team trauert um Wolf Ivo
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14:50 16.08.2016
Der Wolf Ivo ist mit nur vier Jahren gestorben. Quelle: Tierpark Kunsterspring
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Kunsterspring

Der Heimattierpark Kunsterspring hat überraschend einen seiner Publikumslieblinge verloren. Der Wolf Ivo ist gestorben.

Der Rüde war gerade einmal vier Jahre alt. Ach für einen Wolf ist das noch jung. Umso schockierte waren die Mitarbeiter des Tierparks, als sie den Wolf am vergangenen Donnerstag leblos im Badeteich des Wolfsgeheges fanden.

Woran Ivo gestorben ist, konnte noch nicht geklärt werden. Tierparkleiter Peter Mancke hat noch am Tag des Todes Unterstützung von Tierärztin Gudrun Wibbelt vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin bekommen. Sie hat den Wolf aus Neuruppin noch am selben Abend obduziert. Auf den ersten Blick waren dabei keine Auffälligkeiten festzustellen. Für Peter Mancke und seine Kollegen ist der Tod des jungen Wolfes ein schwerer Verlust, der sie auch persönlich hart trifft. Ivo war bei den Mitarbeitern genauso beleibt wie bei den Besuchern des Tierparks.

Es gab keinerlei Anzeichen für eine Krankheit

Noch am Tag vor dem Unglück hatte Peter Mancke den jungen Wolf gefüttert und mit ihm gespielt. „Da gab es überhaupt keine Krankheitsanzeichen“, sagt der Tierparkchef. Auch ein Blitzschlag kommt kaum infrage; an dem Abend gab es kein Gewitter in der Nähe. Aufschluss zur Todesursache erhofft sich Mancke nun von chemischen und bakteriologischen Untersuchungen; die werden aber einige Tage dauern.

Ivo lebte zusammen mit seinen beiden Brüdern Juri und Aslan seit 2012 in Kunsterspring. Nach seinem Tod gibt es im Tierpark nun noch fünf Wölfe. Peter Mancke kann sich aber vorstellen, dass das Rudel im kommenden Jahr mit kleinen Jungwölfen wieder vergrößert wird. Wenn die Welpen erst wenige Wochen alt sind, werden sie auch von einem Rudel männlicher Tiere akzeptiert. Auch mit Ivo, Juri und Aslan hat der Tierpark das Adoptionsverfahren vor vier Jahren schon erfolgreich geschafft.

Von Reyk Grunow

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