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Ostprignitz-Ruppin Tierschützer weiter aktiv
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00:19 21.12.2017
Ausgesetzte und verwilderte Katzen bleiben für den Tierschutzverein Tapsi ein ständiges Thema. Quelle: Björn Wagener
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Kolrep

Einiges erreicht und noch viel zu tun. Mit diesen Worten ließe sich die Jahresbilanz des Tierschutzvereins Tapsi Gnadenhof Kolrep zusammenfassen. „In erster Linie gilt es, den Tierbestand des Gnadenhofs sowohl arbeitstechnisch als auch finanziell abzusichern“, betont die Vereinsvorsitzende Margit Preiss. Derzeit verbringen auf dem Kolreper Gnadenhof drei Pferde, zwei Esel, 30 Katzen, zehn Hunde und acht Kaninchen den Rest ihrer Tage. Allein fürs Futter fallen monatliche Kosten von rund 500 Euro an. Einnahmequelle sind ausschließlich Spenden.

Der Vermehrung Grenzen setzen

„Darüber hinaus bemühen wir uns, durch Kastrationen von Streunerkatzen das Katzenelend zu verringern“, berichtet Margit Preiss. Bei neun Tieren sei das in diesem Jahr gelungen. In Wutike kooperiert der Verein zudem unter anderem mit dem Veterinäramt in Perleberg und der Tierauffangstation Dergenthin. Von 25 in dem Zuge eingefangenen Katzen kamen sieben vorübergehend auf dem Gnadenhof unter – bis zu ihrer Vermittlung an neue Besitzer.

Außerdem wurden von einer Futterstelle in Kyritz sieben Katzen aufgenommen. Ein Teil konnte an Halter vermittelt werden. Der Rest lebt nun auf dem Gnadenhof. Weitere neun Katzen aus Kyritz verbrachten ein halbes Jahr in Kolrep, weil ihre Besitzerin erkrankt war. Das gilt auch für einen von zwei Hunden, die im Verlauf des Jahres Aufnahme fanden. Das andere Tier war in so schlechtem Zustand, dass es nicht lange überlebte.

Aus Spenden und Ehrenamt angewiesen

Margrit Preis dankt allem Organisationen und Privatpersonen, die den Tierschutzverein unterstützen und erinnert in dem Zusammenhang beispielsweise an die neue Box für Futterspenden im Wusterhausener Landfuxx-Markt.

Einmal mehr bewährt hat sich der Kuchenbasar beim Wusterhausener Nikolausmarkt, berichtet Vereinsmitglied Ilona Paschen. Jetzt vor der den Feiertagen appelliert sie erneut: „Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke.“ In Vorbereitung auf das große Silvesterfeuerwerk empfiehlt sie allen Heimtierhaltern zudem, Hunden und Katzen einen geschützten Unterschlupf zu verschaffen.

Von Alexander Beckmann

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