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Ostprignitz-Ruppin Tierschutzverein macht Katzengarten schick
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tierschutzverein macht Katzengarten schick
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02:15 20.04.2016
Neben Katzenfüttern hatten die Vereinsmitglieder am Samstag auch alle Hände voll mit Gartenarbeit zu tun. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Knapp zwei Jahre ist es her, da musste eine ältere Dame ihren Garten nahe der Glinze aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Zuvor hatte sie dort freilebende Katzen mit Futter versorgt. „Blieb die Frage, wohin mit den Tieren“, erinnert sich Brigitte Fagien vom Tierschutzverein Wittstock. Ein Tierheim wäre keine Option gewesen. „Freilebende Katzen verenden dort“, erklärt sie.

So hatten die Vereinsmitglieder sich kurzerhand dazu entschlossen, ein verwildertes Grundstück nahe dem Garten der alten Dame zu pachten, auf Vordermann zu bringen und einen Katzengarten daraus zu machen. Auch am vergangenen Samstag trafen sie sich dort zum Frühjahrsputz.

Gartenarbeit mit Augenmaß: Es muss genug bepflanzte Verstecke für die Katzen geben. Quelle: Christian Bark
Höchst selten bekommen Besucher die scheuen Katzen mal zu Gesicht. Quelle: Christian Bark

„Das war früher wie eine Müllhalde“, blickt Vereinsmitglied Bernd Stebner, der am Samstag fleißig mit anpackte, zurück. Der Pächter des angrenzenden Grundstücks habe kein Problem mit den tierischen Gartennachbarn. „Der ist froh, dass die Müllhalde weg ist“, sagt Stebner. Von seiner Firma stammen auch einige der Katzenhäuschen, in denen sich die Tiere vor Regen und Schnee verkriechen können. „Wir haben alles in Gemeinschaftsarbeit aufgebaut und füttern die Katzen täglich“, sagt Brigitte Fagien.

Das Futter stamme zum Großteil aus den zwei Futterspendeboxen im Philipps-Sonderpostenmarkt Heiligengrabe und der Netto-Schwarz-Filiale in Wittstock. „Bald werden wir auch eine Box im Edeka Wittstock aufstellen“, kündigt Fagien an.

Bei allem Eifer, den die Mitglieder bei der Gartenarbeit an den Tag legen, sie lassen genug Bepflanzung, hinter der sich die Katzen verstecken können. „Die Tiere sind recht scheu, besonders wenn viele Menschen im Garten sind“, erklärt Fagien. An die 15 Katzen sollen täglich im Garten vorbeischauen, fressen oder schlafen. Damit es nicht noch mehr werden, bittet Brigitte Fagien alle Hauskatzenbesitzer inständig darum, ihre Katzen kastrieren zu lassen. Die im Garten lebenden seien es dank des Vereins bereits. Katzen könnten im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen. Das Schicksal vieler neugeborener Kätzchen sei oft ungewiss.

Mit dem Arbeitseinsatz im Katzengarten will der Verein Fagien zufolge seinen Teil für den im März stattgefundenen Frühjahrsputz der Stadt Wittstock nachleisten. „Das werden wir jetzt jedes Jahr so machen“, sagt Fagien. Außerdem solle der Garten im Frühjahr und Sommer als Treffpunkt für den monatlich stattfindenden Vereinsstammtisch dienen.

Von Christian Bark

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