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Tödlicher Mopedunfall: Autofahrer schweigt

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln Tödlicher Mopedunfall: Autofahrer schweigt

Im Fall der tödlich verunglückten Mopedfahrerin (17) am Sonntag bei Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Inzwischen ist klar, auf welcher Straßenseite es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam. Viele Fragen sind noch offen.

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Aus der Großstadt aufs Dorf

Zwischen Dossow und Wittstock starb die 17-Jährige.

Quelle: Julian Stähle

Wittstock. Eine 17-Jährige ist mit ihrem Kleinkraftrad am Sonntag um 19.45 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Dossow und der Kreuzung zur Bundesstraße 198 bei Scharfenberg mit einem Auto aus dem Gegenverkehr kollidiert und gestorben. Das Moped wurde in Höhe des Abzweiges nach Goldbeck beim Zusammenstoß mit dem Audi in Einzelteile zerlegt, die in einem großen Umkreis verstreut wurden.

Autofahrer verweigert die Aussage

Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Mopedfahrerin feststellen. Der 25-jährige Autofahrer stand unter Schock, wurde aber nicht verletzt. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Es gab keine Hinweise, die auf den Genuss von berauschenden Mitteln schließen lassen, teilte die Polizei am Montag mit.

Zur Ursachen- und genauen Unfallhergangsermittlung wurde in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin ein externer Gutachter eingesetzt. Nach ersten Erkenntnissen und dessen Begutachtung fand der Zusammenstoß auf der Fahrbahnseite der Kradfahrerin statt.

22 Feuerwehrleute vor Ort

Die um 19.50 Uhr alarmierten Feuerwehren aus Wittstock, Dossow und Zootzen-Gadow sicherten mit 22 Feuerwehrleuten die Einsatzstelle ab, sorgten für das Ausleuchten der Unfallstelle zur polizeilichen Spurensuche und Ermittlung zum Unfallhergang und nahmen ausgelaufene Flüssigkeiten auf. Bis in die späten Abendstunden dauerte ihr Einsatz, während auch dieser Straßenabschnitt solange voll gesperrt geblieben war.

Weiterer Unfall am Sonntagabend

Fünf Verletzte gab es beim Unfall zwischen Berlinchen und Sewekow

Fünf Verletzte gab es beim Unfall zwischen Berlinchen und Sewekow.

Quelle: Feuerwehr Wittstock

Fünf Verletzte gab es am Sonntag kurz vor 17.30 Uhr zwischen Berlinchen und Sewekow. Wenige Meter vor der Abfahrt zum Campingplatz am Glambecksee auf der Kreisstraße raste ein Fahrer mit dem Auto an einen Chausseebaum. Ein zweiter Pkw kam von der Asphaltstraße ab und blieb auf dem Acker stecken. Die Feuerwehren aus Wittstock, Berlinchen und Sewekow wurden um 17.30 Uhr alarmiert. 20 Feuerwehrleute sicherten die Einsatzstelle an der gesperrten Kreisstraße. Sie klemmten Batterien ab, nahmen auslaufende Flüssigkeiten auf. sicherten die Landesstelle für den Rettungshubschrauber.

Von Gerd-Peter Diederich

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